Rezension: Fallen Queen: Ein Apfel, rot wie Blut von Ana Woods

Heute rezensiere ich Fallen Queen: Ein Apfel, rot wie Blut von Ana Woods für euch. Das Buch erscheint am 08.07.2017 beim Drachenmond Verlag.

Klappentext:

Wenn aus Schwestern Feindinnen werden und Äpfel Königinnen zu Fall bringen.

Erst wenn Königin Nerina sich einen Gemahl erwählt hat, darf die Prinzessin des Landes heiraten. Was aber, wenn sie sich in den Mann verliebt, den auch das Herz ihrer Schwester begehrt?
Um den Thron betrogen und zum Tode verurteilt flieht Nerina in den Verwunschenen Wald, einen Ort, den viele Menschen betraten, doch niemals mehr verließen.

Design:

Das Cover ist einfach nur wunderschön. Das knallige Rot harmoniert so schön mit dem graublauschwarzen Hintergrund und wird so auf eine angenehme Art und Weise hervorgehoben. Die Farbe des Titels passt dazu. Es ergibt eine harmonische Blickführung, die vom Apfel über den Titel zum Untertitel führt und dann mit den einzelnen Details abrundet. Der Wald wirkt so düster wie der, der im Klappentext erwähnt wird. Das Cover ist absolut passend zu dieser Geschichte, spiegelt sie doch die Stimmung wider.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Königspaars. Nerina wird gekrönt und sieht sich täglich den Herausforderungen einer Herrscherin gegenüber. Nebenbei muss sie für ihre jüngere Schwester Eira da sein. Da diese sich aber immer mehr von ihr distanziert, räumt sie ihr irgendwann das Privileg ein, mit ihrer Zofe einen Tag in der Woche aus dem Schloss raus zu dürfen. Es dauert auch nicht lange, da kommt die jüngere Schwester verliebt nach Hause. Um sie glücklich zu machen, gibt Nerina einen Ball und sucht sich einen Ehemann. Sie findet auch einen Mann, dem sie ihr Herz schenkt. Doch sie ahnt nicht, was diese Entscheidung für fatale Folgen haben wird.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend war es. Erzählt wurde es aus der Sicht von Nerina in der ersten Person. Wir erleben somit alles, was sie erlebt: Wie sie als junge Königin um ein gutes Königreich kämpft, wie sie sich verliebt und letztlich wie sie stürzt und flieht.

Dabei geht Nerina eine Wandlung durch, die sie noch erwachsener als ohnehin schon werden lässt und ihr Charakterzüge gibt, die sie selbst niemals an sich vermutet hätte. Dabei bleibt sie aber immerzu sympathisch. Es fiel mir durch die Ich-Perspektive sehr leicht, mich mit ihr zu identifizieren. Besonders toll fand ich die Liebe, die sie für Eira empfand.

Auch Eira mochte ich anfangs. Allerdings schlug die anfängliche Sympathie schnell in Antipathie um, verändert sich Eira doch im Laufe der Geschichte in das genaue Gegenteil. Ab der Mitte konnte ich schon gar nicht mehr glauben, dass das wirklich das nette, fröhliche Mädchen vom Anfang der Geschichte war. Sie wird zu einem wirklichen Miststück und es bleibt spannend, was sie so alles anstellt, um Nerina das Leben schwer zu machen und sie auch töten zu wollen.

Dabei schickt sie den Jäger Tero nach ihr aus, doch der hat eigene Pläne. Er hilft Nerina und sichert ihr Überleben. Dabei durchqueren sie Dörfer, die die blutige Handschrift ihrer Schwester tragen. Auch Tero ist anfangs ein ziemlicher Kotzbrocken, taut mit der Zeit aber immer mehr auf, sodass man ihn letztendlich ins Herz schließt und sich mehr erhofft. Doch dann passiert etwas unvorhergesehenes.

Bevor es dazu kommt, erleben die beiden aber jede Menge. Einige Nebencharaktere sind ebenfalls äußert liebevoll und schön gestaltet und man schließt sie nacheinander ins Herz. Jeder Charakter hat dabei etwas eigenes, herzliches an sich, das ihm eine gewisse Tiefe verleiht. Generell schafft Ana Woods es, die Charaktere sehr lebendig zu gestalten, wodurch es mir äußerst leicht fiel, mir jeden Einzelnen vorzustellen.

Fazit:

Die Geschichte ist konstant spannend und mit einigen unvorhergesehen Wendungen gespickt, die einem immer wieder in Staunen versetzen. Die düstere Atmosphäre und der malerische Schreibstil bilden einen wunderschönen Rahmen um die lebendigen Charaktere. Mir gefiel die gefühlvolle Erzählweise sehr und ich hab mich absolut in Ana Woods Debütroman verliebt, weshalb ich mich schon sehr auf den zweiten Band freue. Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung und 10 von 10 Punkten!

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seitenanzahl: ca. 300 Seiten
  • Preis: 12,90 € als Taschenbuch, 3,99 € als E-Book
  • ISBN: 978-3-95991-104-7

Über die Autorin:

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„Ich schreibe schon, seit ich im Stande bin einen Stift in der Hand zu halten. Das geschriebene Wort faszinierte mich schon immer, sodass ich als kleines Kind immer zu meinen Eltern gesagt habe, dass ich unbedingt Autorin werden will, wenn ich groß bin. Meiner älteren Schwester habe ich schon immer Geschichten erzählt und ihr Bücher vorgelesen – obwohl das hätte eher andersherum sein sollen.

Mit meinen Kurzgeschichten und Gedichten habe ich während der Schulzeit schon meine Klassenkameraden und Lehrer beeindruckt, weshalb ich für Schulveranstaltungen meistens die Moderationstexte und die Dialoge für unsere Theaterstücke schreiben durfte. Doch das war mir nicht genug – ich wollte mehr.
Mit 14 Jahren habe ich mir einen Job als freie Onlineredakteurin auf ehrenamtlicher Basis gesucht und schreibe seitdem Rezensionen, Kolumnen, führe Interviews etc. in den Bereichen Film, Fernsehen und Literatur. Anfang 2016 bin ich mit meinem Facebook-Blog „A Whole New World of Books“ durchgestartet. Zur selben Zeit habe ich begonnen meine dreiteilige Märchenadaption „Fallen Queen“ zu schreiben (Mein Dank gilt wohl meinem Dad, der mich als Kind gezwungen hat Märchenbücher zu lesen 😀 ). Die Idee dazu kam mir in einem Traum *welch Klischee* Ich wollte mich an einem etwas anderen Märchen versuchen. Denn wer braucht schon unzählige Geschichten über die Prinzessin als Heldin? So kam mir eines nachts also die Idee, die Rollen zu vertauschen und Schneewittchen als die Böse darzustellen. Auch wenn ich schon zahlreiche längere Geschichten auf Papier gebracht habe, ist dies die erste mit der ich zufrieden genug bin, um sie mit der Welt zu teilen.“

Quelle für Bild und Text: Drachenmond-Autorenseite

Rezension: Im Schatten der Feuerblume von A. Disia

Heute rezensiere ich das Buch Im Schatten der Feuerblume von A. Disia. Die Rezension sollte eigentlich am Samstag erscheinen, aber aufgrund von privaten Dingen habe ich es erst heute geschafft. Das Buch wurde am 29. März 2017 veröffentlicht.

Klappentext:

„Wie kann ich mich vor der Kreatur schützen?“
„Es ist ein Fluch.“
„Wie kann ich mich schützen?“, wiederholte Mikael.
„Nicht der Aderlass, auch nicht Wasser aus der Quelle der Großen Mara Taura vermögen etwas auszurichten. Der Fluch kann nicht gebrochen werden. Wen er trifft, der ist des Todes.“

Der junge Mikael erwartet nicht viel vom Leben. Er erträumt sich eine ruhige Zukunft in dem Grenzdorf Dunkelfurth und irgendwann in der Zukunft will er das Wirtshaus seines Vaters übernehmen.
Seine Träume gehen jäh in Flammen auf, als sein Dorf überrannt und niedergebrannt wird. Nur durch die Hilfe eines Fremden gelingt Mikael die Flucht.
Alles, was er kennt und liebt, ist zerstört. Zu seinem Unglück steht er nun in der Schuld des Fremden und muss sich mit ihm auf die Suche nach einer mysteriösen Kreatur begeben.

Design:

Auf dem Cover ist eine rote Blume erkennbar. Anfangs fragt man sich, was dies mit der Geschichte zu tun hat, aber ich kann euch versprechen, dass dieses Geheimnis im Laufe der Geschichte erklärt wird. Es wirkt somit sehr passend. Mir gefällt es auch auf eine gewisse Art und Weise.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit einem normalen Abend in der Kneipe. Mikael hilft seinem Vater, als ein Fremder die Kneipe betritt. Wie es Mikaels Art ist, fragt er den Fremden aus, wo er denn so herkomme und ob er eine Geschichte kenne.Der Fremde verneint, aber er erzählt ihm von den nahenden Reitern, die alle Grenzdörfer niederbrennen. Mikael will das nicht glauben und schweigt deshalb. Als der Fremde geht, läuft er hinaus und bemerkt dann die Reiter, die nun im Dorf angekommen sind. Zu spät, um seine Familie noch zu warnen, haut Mikael ab und erwischt noch den Fremden. Mit ihm macht er sich schwer verletzt auf die Reise. Dabei merkt man immer wieder, wie wenig er den Fremden, der sich als Torge vorstellt, überhaupt leiden kann.

Mikael ist dabei immer sehr argwöhnisch und misstrauisch, wie es in seinem Dorf üblich ist. Dennoch treibt ihn eine starke Neugier oft dazu an, sein Misstrauen fallen zu lassen. Er wirkt allerdings sehr naiv, da er meiner Meinung nach zu beleidigt reagiert, als Torge verschiedene Wirte mit unterschiedlichen Geschichten abspeist, um an Informationen oder einfach nur einem Bett und einer Mahlzeit zu kommen. Immer wieder überlegt er, Torge zu verlassen, setzt es aber nie in die Tat um. Und im Kampf verhält er sich nun mal so unerfahren, wie er auch ist, was sehr authentisch wirkt. Mir war er zwar nicht immer sympathisch, weil ich diese miesepetrige Art und die Schwarzseherei nicht so mochte, aber er wurde dennoch auf eine sehr realistische Art und Weise charakterisiert. Vor allem die Angst vor dem Sterben und seine Wandlung im Laufe der Geschichte haben mich beeindruckt.

Torge hingegen habe ich von Anfang an echt gern gemocht. Allerdings kann er sehr stur sein, was die Sympathie wiederum ein wenig abflachen ließ. Er zeigte gegen Ende aber immer mehr seiner guten Seiten, hat also auch eine interessante Wandlung hinter sich gebracht.

Der Antagonist, den ich an dieser Stelle nicht beim Namen nennen möchte, da dies alles spoilert, war für mich auch sehr sympathisch. Ich wusste manchmal zwar nicht, wo die Probleme mit ihm liegen, aber dennoch wurde der Konflikt mit ihm auf eine lebendige und glaubhafte Art und Weise geschildert.

Die meisten Nebencharaktere wurden nur oberflächlich angeschnitten, was bei der Kürze der Geschichte aber nicht verwundern sollte. Auch wurde mir zu wenig auf den angeschnittenen Konflikt zwischen den Großreichen eingegangen. Da hätte man durchaus mehr herausholen können. Auch den Aufbau und die Kultur der fiktiven Welt hätte ein wenig mehr vertieft werden können, um die Geschichte noch lebendiger wirken zu lassen.

Erzählt wurde die Geschichte in der dritten Person und aus der Sicht von Mikael. So kennt man nur seine Gedanken und Gefühle, die der anderen sind unbekannt.

Das Ende hat mir ganz besonders gefallen. Das lag aber nicht daran, dass die Geschichte dann vorbei war, sondern an der ganz besonderen Moral, die man erst dort versteht. Diese Thematik wird immer wieder angeschnitten, aber sowohl Mikael als auch der Leser verstehen den Sinn hinter der Aussage erst am Ende. Dabei hatte ich Gänsehaut, so besonders und gefühlvoll war dieser Moment. Zwischendurch hat das Buch zwar trotz der Kürze seine Längen und die Spannung könnte an manchen Stellen durchaus zunehmen, aber dennoch ist sie an actionreichen Stellen sehr gut gelungen und auch der Plot Twist ist sehr gut ausgearbeitet und nicht vorhersehbar.

Fazit:

Es ist eine durchaus ausbaufähige Geschichte, die ihre Stärken und Schwächen hat. Die Autorin hat vieles gut hinbekommen, kann aber vor allem bei unaufregenden Stellen noch ein wenig an der Spannung arbeiten. Trotz allem hat mir die Aussage der Geschichte und vor allem Torge und der Antagonist sehr gefallen. Da es sich schnell liest, ist es für zwischendurch auf jeden Fall eine gute Wahl. Das Buch bekommt daher 6,5 von 10 Punkte von mir.

Weitere Infos:

  • Verlag: Selfpublishing
  • Seitenanzahl: 101 Seiten
  • Preis: 2,99 € als Ebook
  • ASIN: B06XY8P7D8

Über die Autorin:

A. Disia wurde Anfang der 90er Jahre im tiefsten Schwarzwald geboren. Würde man sie fragen, wie lange sie schon schreibt, so wäre die Antwort, solange sie denken könne. Oder zumindest, seit sie wisse, was Schreiben ist.
Sie ist ein fröhlicher Schreiberling und eine Teeliebhaberin. Ihre Lieblingsgenres sind Fantasy und Science-Fiction und in ihren eigenen Geschichten schreckt sie nicht davor zurück, auch düstere Themen anzusprechen.

Quelle: Amazon Autorenseite

Rezension zu Mondprinzessin von Ava Reed

Gestern habe ich es nicht mehr geschafft, dafür aber heute. Hier ist meine Rezension zu Ava Reeds Mondprinzessin!

Klappentext:

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…

Rezension:

In dieser Geschichte geht es um das vermeintliche Waisenkind Lynn und dem Mondkrieger Juri. Das meiste sieht man aus der Sicht von Lynn, aber manchmal wechselt die Perspektive auch zu Juri oder dem Fein, wobei da bis zum Schluss nicht bekannt ist, wer es eigentlich ist. Und ich muss zugeben, dass Ava Reed da wunderbar Fährten legen kann, die einen in ganz falsche Richtungen führen können. Man bekommt aber die Gefühlswelt von Lynn und Juri direkt mit, denn es ist in der ersten Person geschrieben. Es passt so wunderbar in diese Geschichte, hebt es doch den Konflikt hervor, der im Vordergrund steht: Juri und Lynn lieben sich, aber aufgrund der unterschiedlichen Stände haben sie keine Zukunft. Zumal sie einen Prinzen heiraten muss, was beiden natürlich nicht gefällt, aber unvermeidbar ist.

Am Anfang befindet sich Lynn noch auf der Erde. Man wird in ihr eigentlich trauriges und einsames Leben im Waisenhaus eingeführt. Auch ihren Geburtstag verbringt sie allein und ist dann auch hilflos, als sie anfängt zu leuchten. Die Panik, die sie befällt, ist wunderbar nachvollziehbar. Sie tut sich auch echt schwer, all das, was sie dann erfährt und mitbekommt, zu akzeptieren. So etwas finde ich persönlich auch logischer, als es stillschweigend hinzunehmen und zu Wonder Woman zu mutieren. Nein, Lynn ist nicht perfekt. Sie macht Fehler, sie weint, sie flippt aus und sie hat Angst. Und all das macht sie so wunderbar authentisch und real. Ich konnte mich so gut mit ihr identifizieren.

Auch Juri ist nicht perfekt. Er ist ein Hitzkopf, neckt gerne, treibt andere in den Wahnsinn und lässt sich auch manchmal zu Taten hinreißen, die eigentlich dumm sind. Aber er ist auch fürsorglich und man merkt schnell, wie toll er die Prinzessin findet. Er genießt ihre Nähe, weil sie einfach sie selbst ist. Und er tut einem unendlich leid, weil man richtig merkt, wie er leidet.

Auch andere Personen werden ausführlich beschrieben. So zum Beispiel die Eltern von Lynn. Sie waren mir von Anfang an sympathisch und taten mir ebenfalls unendlich leid. Sie litten 17 Jahre unter dem Verschwinden von Lynn und tun es sich anfangs dann etwas schwer, Lynn vor sich zu haben und nicht ununterbrochen zu betüdeln und bemuttern. Aber sie sind liebevoll und wollen nur das Beste für ihre Tochter.

Und dann ist da noch Tia, der Waschbär. Und was soll ich sagen? Ich liebe sie! Sie ist so süß, frech und fürsorglich. Immer steht sie Lynn zur Seite, gibt ihr moralischen Beistand und beschützt sie auch mal. Aber auch sie ist natürlich nicht perfekt. Trotz allem kann weder Lynn noch sonst irgendwem ihr allzu lange böse sein.

Natürlich gibt es noch mehr Personen und viele sind sympathisch, manche aber auch sehr unsympathisch. Aber das wird sonst zu langatmig. Auch, wenn mich die Figuren einfach nur begeistert, kann ich hier jetzt über jede einzelne Person etwas sagen. Lest es selbst und lasst euch einfach mit reinziehen.

Nach bereits einem Drittel der Geschichte spielt sie auf Menua, dem Schloss bei der Hauptstadt des Mondes. Mir gefällt die detaillierte Beschreibung des Schlosses. Von der Stadt selbst bekommt man nur sehr wenig mit, dafür aber sehr viel vom Schloss. Und ich stelle es mir einfach unbeschreiblich schön vor. Man lernt ein paar Bräuche und Sitten kennen, sowie die Fähigkeiten der Bewohner des Mondes und anderer Planeten. Mir gefiel das sehr, denn es wirkt so wirklich durchdacht und stimmig. Auch, wie es dort Leben geben kann, wird erklärt. Und es erscheint einem einfach nur logisch.

Allerdings gab es auch ein Punkt, die mir nicht sonderlich gefallen haben. Da ist das Ende. Das Buch ist wunderschön, keine Frage. Aber das Ende hat mich wortwörtlich zerstört. Die Tränen sind einfach nur so gerollt und ich hoffe wirklich sehr, dass es einen weiteren Teil geben wird! Bitte, Ava, bitte bitte bitte! Na gut, das war der einzige Punkt zu bemängeln und ich kann ihm auch schon fast wieder verzeihen, weil es echt spannend war. Ich empfehle aber jedem, eine Packung Taschentücher bereitliegen zu haben, wenn es auf das Ende zugeht. Habt aber bitte keine Angst, sondern genießt die Geschichte. Sie geht einfach ins Herz.

Das Cover und die Seitengestaltung sind einfach wieder wunderschön. Vor (fast) jedem Kapitel steht ein Zitat umrahmt von Sternen. Allgemein gefallen mir die wiederkehrenden Sterne sehr. Es wirkt so stimmig und zusammen mit dem wunderschönen Cover macht es einfach einen edlen und geheimnisvollen Eindruck. Und man findet immer wieder hübsche Illustrationen im Buch. Es ist wahrlich ein Augenschmaus und ich hab sicher erstmal 5 Minuten verbracht, um das Cover und die Bilder zu bewundern. Und die Zitate schreib ich mir irgendwann noch raus. Sie sind so toll.

Zum Abschluss noch einen persönlichen Dank an Ava Reed, für die wunderschöne und herzliche Signierung. Da ich das Buch vorbestellt hatte, habe ich eine persönliche Signierung bekommen. Und mir wird jedes Mal ganz warm ums Herz, wenn ich sie lese. Es macht einfach Mut und heitert auf. Danke!

Fazit:

Die Rezension wurde jetzt etwas lang, aber das war es mir wert. Ich liebe das Buch. Ich liebe Lynn, Tia und Juri und habe die ganze Geschichte so sehr ins Herz geschlossen, dass das Ende richtig wehtat. Aber es hat mich verzaubert und ich bin wirklich dankbar, dass ich Lynn auf ihrer Reise begleiten durfte. Vielen Dank, Ava Reed. Vielen vielen lieben Dank! Ich freu mich schon auf weitere Werke von dir!

Das Buch bekommt von mir 9,5 von 10 Punkten. Es ist natürlich dennoch eine absolute Empfehlung. Liest es und lasst euch mitziehen.

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmondverlag
  • Seiten: 251 als Softcover
  • ISBN: 978-3-95991-316-4
  • Preis: 12 € für Softcover-Ausgabe

Viel Spaß beim Lesen und ein wunderschönes Wochenende euch!