Rezension: Fallen Queen: Ein Apfel, rot wie Blut von Ana Woods

Heute rezensiere ich Fallen Queen: Ein Apfel, rot wie Blut von Ana Woods für euch. Das Buch erscheint am 08.07.2017 beim Drachenmond Verlag.

Klappentext:

Wenn aus Schwestern Feindinnen werden und Äpfel Königinnen zu Fall bringen.

Erst wenn Königin Nerina sich einen Gemahl erwählt hat, darf die Prinzessin des Landes heiraten. Was aber, wenn sie sich in den Mann verliebt, den auch das Herz ihrer Schwester begehrt?
Um den Thron betrogen und zum Tode verurteilt flieht Nerina in den Verwunschenen Wald, einen Ort, den viele Menschen betraten, doch niemals mehr verließen.

Design:

Das Cover ist einfach nur wunderschön. Das knallige Rot harmoniert so schön mit dem graublauschwarzen Hintergrund und wird so auf eine angenehme Art und Weise hervorgehoben. Die Farbe des Titels passt dazu. Es ergibt eine harmonische Blickführung, die vom Apfel über den Titel zum Untertitel führt und dann mit den einzelnen Details abrundet. Der Wald wirkt so düster wie der, der im Klappentext erwähnt wird. Das Cover ist absolut passend zu dieser Geschichte, spiegelt sie doch die Stimmung wider.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit dem Tod des Königspaars. Nerina wird gekrönt und sieht sich täglich den Herausforderungen einer Herrscherin gegenüber. Nebenbei muss sie für ihre jüngere Schwester Eira da sein. Da diese sich aber immer mehr von ihr distanziert, räumt sie ihr irgendwann das Privileg ein, mit ihrer Zofe einen Tag in der Woche aus dem Schloss raus zu dürfen. Es dauert auch nicht lange, da kommt die jüngere Schwester verliebt nach Hause. Um sie glücklich zu machen, gibt Nerina einen Ball und sucht sich einen Ehemann. Sie findet auch einen Mann, dem sie ihr Herz schenkt. Doch sie ahnt nicht, was diese Entscheidung für fatale Folgen haben wird.

Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend war es. Erzählt wurde es aus der Sicht von Nerina in der ersten Person. Wir erleben somit alles, was sie erlebt: Wie sie als junge Königin um ein gutes Königreich kämpft, wie sie sich verliebt und letztlich wie sie stürzt und flieht.

Dabei geht Nerina eine Wandlung durch, die sie noch erwachsener als ohnehin schon werden lässt und ihr Charakterzüge gibt, die sie selbst niemals an sich vermutet hätte. Dabei bleibt sie aber immerzu sympathisch. Es fiel mir durch die Ich-Perspektive sehr leicht, mich mit ihr zu identifizieren. Besonders toll fand ich die Liebe, die sie für Eira empfand.

Auch Eira mochte ich anfangs. Allerdings schlug die anfängliche Sympathie schnell in Antipathie um, verändert sich Eira doch im Laufe der Geschichte in das genaue Gegenteil. Ab der Mitte konnte ich schon gar nicht mehr glauben, dass das wirklich das nette, fröhliche Mädchen vom Anfang der Geschichte war. Sie wird zu einem wirklichen Miststück und es bleibt spannend, was sie so alles anstellt, um Nerina das Leben schwer zu machen und sie auch töten zu wollen.

Dabei schickt sie den Jäger Tero nach ihr aus, doch der hat eigene Pläne. Er hilft Nerina und sichert ihr Überleben. Dabei durchqueren sie Dörfer, die die blutige Handschrift ihrer Schwester tragen. Auch Tero ist anfangs ein ziemlicher Kotzbrocken, taut mit der Zeit aber immer mehr auf, sodass man ihn letztendlich ins Herz schließt und sich mehr erhofft. Doch dann passiert etwas unvorhergesehenes.

Bevor es dazu kommt, erleben die beiden aber jede Menge. Einige Nebencharaktere sind ebenfalls äußert liebevoll und schön gestaltet und man schließt sie nacheinander ins Herz. Jeder Charakter hat dabei etwas eigenes, herzliches an sich, das ihm eine gewisse Tiefe verleiht. Generell schafft Ana Woods es, die Charaktere sehr lebendig zu gestalten, wodurch es mir äußerst leicht fiel, mir jeden Einzelnen vorzustellen.

Fazit:

Die Geschichte ist konstant spannend und mit einigen unvorhergesehen Wendungen gespickt, die einem immer wieder in Staunen versetzen. Die düstere Atmosphäre und der malerische Schreibstil bilden einen wunderschönen Rahmen um die lebendigen Charaktere. Mir gefiel die gefühlvolle Erzählweise sehr und ich hab mich absolut in Ana Woods Debütroman verliebt, weshalb ich mich schon sehr auf den zweiten Band freue. Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung und 10 von 10 Punkten!

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seitenanzahl: ca. 300 Seiten
  • Preis: 12,90 € als Taschenbuch, 3,99 € als E-Book
  • ISBN: 978-3-95991-104-7

Über die Autorin:

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„Ich schreibe schon, seit ich im Stande bin einen Stift in der Hand zu halten. Das geschriebene Wort faszinierte mich schon immer, sodass ich als kleines Kind immer zu meinen Eltern gesagt habe, dass ich unbedingt Autorin werden will, wenn ich groß bin. Meiner älteren Schwester habe ich schon immer Geschichten erzählt und ihr Bücher vorgelesen – obwohl das hätte eher andersherum sein sollen.

Mit meinen Kurzgeschichten und Gedichten habe ich während der Schulzeit schon meine Klassenkameraden und Lehrer beeindruckt, weshalb ich für Schulveranstaltungen meistens die Moderationstexte und die Dialoge für unsere Theaterstücke schreiben durfte. Doch das war mir nicht genug – ich wollte mehr.
Mit 14 Jahren habe ich mir einen Job als freie Onlineredakteurin auf ehrenamtlicher Basis gesucht und schreibe seitdem Rezensionen, Kolumnen, führe Interviews etc. in den Bereichen Film, Fernsehen und Literatur. Anfang 2016 bin ich mit meinem Facebook-Blog „A Whole New World of Books“ durchgestartet. Zur selben Zeit habe ich begonnen meine dreiteilige Märchenadaption „Fallen Queen“ zu schreiben (Mein Dank gilt wohl meinem Dad, der mich als Kind gezwungen hat Märchenbücher zu lesen 😀 ). Die Idee dazu kam mir in einem Traum *welch Klischee* Ich wollte mich an einem etwas anderen Märchen versuchen. Denn wer braucht schon unzählige Geschichten über die Prinzessin als Heldin? So kam mir eines nachts also die Idee, die Rollen zu vertauschen und Schneewittchen als die Böse darzustellen. Auch wenn ich schon zahlreiche längere Geschichten auf Papier gebracht habe, ist dies die erste mit der ich zufrieden genug bin, um sie mit der Welt zu teilen.“

Quelle für Bild und Text: Drachenmond-Autorenseite

Rezension: Im Schatten der Feuerblume von A. Disia

Heute rezensiere ich das Buch Im Schatten der Feuerblume von A. Disia. Die Rezension sollte eigentlich am Samstag erscheinen, aber aufgrund von privaten Dingen habe ich es erst heute geschafft. Das Buch wurde am 29. März 2017 veröffentlicht.

Klappentext:

„Wie kann ich mich vor der Kreatur schützen?“
„Es ist ein Fluch.“
„Wie kann ich mich schützen?“, wiederholte Mikael.
„Nicht der Aderlass, auch nicht Wasser aus der Quelle der Großen Mara Taura vermögen etwas auszurichten. Der Fluch kann nicht gebrochen werden. Wen er trifft, der ist des Todes.“

Der junge Mikael erwartet nicht viel vom Leben. Er erträumt sich eine ruhige Zukunft in dem Grenzdorf Dunkelfurth und irgendwann in der Zukunft will er das Wirtshaus seines Vaters übernehmen.
Seine Träume gehen jäh in Flammen auf, als sein Dorf überrannt und niedergebrannt wird. Nur durch die Hilfe eines Fremden gelingt Mikael die Flucht.
Alles, was er kennt und liebt, ist zerstört. Zu seinem Unglück steht er nun in der Schuld des Fremden und muss sich mit ihm auf die Suche nach einer mysteriösen Kreatur begeben.

Design:

Auf dem Cover ist eine rote Blume erkennbar. Anfangs fragt man sich, was dies mit der Geschichte zu tun hat, aber ich kann euch versprechen, dass dieses Geheimnis im Laufe der Geschichte erklärt wird. Es wirkt somit sehr passend. Mir gefällt es auch auf eine gewisse Art und Weise.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit einem normalen Abend in der Kneipe. Mikael hilft seinem Vater, als ein Fremder die Kneipe betritt. Wie es Mikaels Art ist, fragt er den Fremden aus, wo er denn so herkomme und ob er eine Geschichte kenne.Der Fremde verneint, aber er erzählt ihm von den nahenden Reitern, die alle Grenzdörfer niederbrennen. Mikael will das nicht glauben und schweigt deshalb. Als der Fremde geht, läuft er hinaus und bemerkt dann die Reiter, die nun im Dorf angekommen sind. Zu spät, um seine Familie noch zu warnen, haut Mikael ab und erwischt noch den Fremden. Mit ihm macht er sich schwer verletzt auf die Reise. Dabei merkt man immer wieder, wie wenig er den Fremden, der sich als Torge vorstellt, überhaupt leiden kann.

Mikael ist dabei immer sehr argwöhnisch und misstrauisch, wie es in seinem Dorf üblich ist. Dennoch treibt ihn eine starke Neugier oft dazu an, sein Misstrauen fallen zu lassen. Er wirkt allerdings sehr naiv, da er meiner Meinung nach zu beleidigt reagiert, als Torge verschiedene Wirte mit unterschiedlichen Geschichten abspeist, um an Informationen oder einfach nur einem Bett und einer Mahlzeit zu kommen. Immer wieder überlegt er, Torge zu verlassen, setzt es aber nie in die Tat um. Und im Kampf verhält er sich nun mal so unerfahren, wie er auch ist, was sehr authentisch wirkt. Mir war er zwar nicht immer sympathisch, weil ich diese miesepetrige Art und die Schwarzseherei nicht so mochte, aber er wurde dennoch auf eine sehr realistische Art und Weise charakterisiert. Vor allem die Angst vor dem Sterben und seine Wandlung im Laufe der Geschichte haben mich beeindruckt.

Torge hingegen habe ich von Anfang an echt gern gemocht. Allerdings kann er sehr stur sein, was die Sympathie wiederum ein wenig abflachen ließ. Er zeigte gegen Ende aber immer mehr seiner guten Seiten, hat also auch eine interessante Wandlung hinter sich gebracht.

Der Antagonist, den ich an dieser Stelle nicht beim Namen nennen möchte, da dies alles spoilert, war für mich auch sehr sympathisch. Ich wusste manchmal zwar nicht, wo die Probleme mit ihm liegen, aber dennoch wurde der Konflikt mit ihm auf eine lebendige und glaubhafte Art und Weise geschildert.

Die meisten Nebencharaktere wurden nur oberflächlich angeschnitten, was bei der Kürze der Geschichte aber nicht verwundern sollte. Auch wurde mir zu wenig auf den angeschnittenen Konflikt zwischen den Großreichen eingegangen. Da hätte man durchaus mehr herausholen können. Auch den Aufbau und die Kultur der fiktiven Welt hätte ein wenig mehr vertieft werden können, um die Geschichte noch lebendiger wirken zu lassen.

Erzählt wurde die Geschichte in der dritten Person und aus der Sicht von Mikael. So kennt man nur seine Gedanken und Gefühle, die der anderen sind unbekannt.

Das Ende hat mir ganz besonders gefallen. Das lag aber nicht daran, dass die Geschichte dann vorbei war, sondern an der ganz besonderen Moral, die man erst dort versteht. Diese Thematik wird immer wieder angeschnitten, aber sowohl Mikael als auch der Leser verstehen den Sinn hinter der Aussage erst am Ende. Dabei hatte ich Gänsehaut, so besonders und gefühlvoll war dieser Moment. Zwischendurch hat das Buch zwar trotz der Kürze seine Längen und die Spannung könnte an manchen Stellen durchaus zunehmen, aber dennoch ist sie an actionreichen Stellen sehr gut gelungen und auch der Plot Twist ist sehr gut ausgearbeitet und nicht vorhersehbar.

Fazit:

Es ist eine durchaus ausbaufähige Geschichte, die ihre Stärken und Schwächen hat. Die Autorin hat vieles gut hinbekommen, kann aber vor allem bei unaufregenden Stellen noch ein wenig an der Spannung arbeiten. Trotz allem hat mir die Aussage der Geschichte und vor allem Torge und der Antagonist sehr gefallen. Da es sich schnell liest, ist es für zwischendurch auf jeden Fall eine gute Wahl. Das Buch bekommt daher 6,5 von 10 Punkte von mir.

Weitere Infos:

  • Verlag: Selfpublishing
  • Seitenanzahl: 101 Seiten
  • Preis: 2,99 € als Ebook
  • ASIN: B06XY8P7D8

Über die Autorin:

A. Disia wurde Anfang der 90er Jahre im tiefsten Schwarzwald geboren. Würde man sie fragen, wie lange sie schon schreibt, so wäre die Antwort, solange sie denken könne. Oder zumindest, seit sie wisse, was Schreiben ist.
Sie ist ein fröhlicher Schreiberling und eine Teeliebhaberin. Ihre Lieblingsgenres sind Fantasy und Science-Fiction und in ihren eigenen Geschichten schreckt sie nicht davor zurück, auch düstere Themen anzusprechen.

Quelle: Amazon Autorenseite

Rezension: Saint Falls von Maria Engels und David Michel Rohlmann (Hrsg.)

Hallo ihr Lieben!

Heute rezensiere ich den Sammelband „Saint Falls“ von Maria Engels. Dieser erscheint am 28.04.2017.

Klappentext:

In Saint Falls hat das Verbrechen einen Namen: den des großen, bösen Wolfs.

Die Kriminalität hält die Stadt fest im Griff. Polizisten haben längere Finger als die, die sie hinter Gitter bringen, die legendären Straßenrennen von Hase und Igel fordern regelmäßig Tote und sogar Erstgeborene werden gegen eine arrangierte Hochzeit in die Oberschicht eingetauscht. Wolfs Syndikat thront über all dem. Seine dunkle Fee versorgt die Dealer mit dem besten Schnee von Miss H. und macht dabei auch vor Rose, der Tochter des Bürgermeisters, nicht halt. Währenddessen bezirzen die Prinzessinnen ihre Freier in Wolfs Stripclub, dem Happy End, unter ihnen ein ganz besonderes Mädchen mit einem roten Cape. Doch Wolf ist nicht der Einzige, der die Unterwelt sein Eigen nennen will: Beast gewinnt mehr und mehr an Einfluss. Als ein mächtiges Drachenei auftaucht, das sowohl Beast als auch Wolf in die Finger bekommen wollen, steht der Krieg zwischen den beiden Gangsterbossen unmittelbar bevor …

Cover:

Hach, was soll ich zum Cover nur sagen? Es sieht einfach nur toll aus! Ich liebe es! Und je länger ich es anschaue, desto mehr verliebe ich mich. Es zeigt so viel von Saint Falls ohne direkt zu spoilern, Die Trostlosigkeit, die Bedrohung, das Geheimnisvolle… All das erkenne ich im Cover. Wirklich gelungen!
Im Inneren ist es in meiner Ausgabe nicht weiter gestaltet, aber in der Schmuckausgabe finden sich wirklich tolle Fotos vor jedem Kapitel. Ich hab es vorsichtig durchgeblättert und war absolut begeistert. Die Schmuckausgabe gibt es übrigens später auf meinem Blog zu gewinnen. Was an ihr noch so besonders ist? Sie ist auf 200 Stück limitiert!

Meine Meinung:

Saint Falls ist ein Kurzgeschichtenroman von sechs verschiedenen und tollen Autoren. David Michel Rohlmann, Maria Engels, Jenny Wood, David Knospe, Jonas F. Rohlmann und Cat Lewis haben hier eine märchenhaft böse Welt geschaffen, die einen tief in die Unterwelt von Saint Falls blicken lässt. Mit Spannung und Dramatik können die einzelnen Kurzgeschichten punkten.

Dabei geht es in jeder Kurzgeschichte um eine andere Person. Manche Personen tauchen aber gegen Ende immer wieder und immer häufiger auf und alle Kurzgeschichten hängen zusammen. Man muss also von vorne lesen, um die späteren Geschichten verstehen zu können. Erzählt wird abwechselnd in der ersten Person oder in der dritten, jedes Mal anders. Und in jeder Kurzgeschichte gibt es einen anderen, kleinen Schwerpunkt. Nichtsdestotrotz ist das große Thema in allen gleich: Wolf und Beast führen Krieg um die Vorherrschaft in Saint Falls.

Besonders gefallen hat mir hierbei das Beleuchten der verschiedenen Perspektiven. Wir lernen jede Seite mal kennen, jeden Blickwinkel der wichtigen Personen, die übrigens in einem Register am Ende des Buches nochmal aufgezählt werden mit der Bezeichnung ihrer Tätigkeit (äußerst nützlich!). Und dabei schaffen es die Autoren, jedem Charakter eine Tiefe zu verleihen, die ich in manchen Büchern erfolglos gesucht habe. Jeder hat seine Geschichte und jeder ist irgendwie an das Schicksal von Saint Falls gekettet. Jeder wurde mir auf seine Art und Weise sympathisch. Die Gestaltung und die Entwicklung der Charaktere sind den Autoren also wirklich sehr gelungen.

Und auch der Spannungsbogen der Geschichte ist auf eine aufregende Art und Weise aufgebaut. Er wird gnadenlos angezogen und man hängt drin in der Streckbank der Ereignisse. Mit angehaltenem Atem habe ich die Geschehnisse verfolgt und hab die Augen vor Unglauben aufgerissen, wenn mal wieder eine vollkommen unerwartete Wendung passierte. Und glaubt mir, die Autoren haben es echt drauf, einen zu überraschen. Ich kann sonst schon 20 Seiten vorher sagen, auf was das Ganze hinsteuert, aber in Saint Falls hat es mich ganz oft kalt erwischt. Da sind Dinge passiert, mit denen ich nie gerechnet habe und die mich hinabgerissen haben in das Netz aus Intrigen, Lügen und Betrug. Gegen Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Mein Herz hat rasend schnell geklopft und ich wollte immer weiter lesen, um zu erfahren, was als Nächstes passiert.

Das Buch war dann leider auch viel zu schnell vorbei – wie eines der Straßenrennen von Igel und Hase. Nur ohne Todesopfer. Wobei man schon sagen kann, dass ich fast süchtig nach den Geschichten wurde wie die Junkys nach Miss H’s Schnee. Ich bin komplett in dieser Welt versunken und hänge selbst Tage nach dem Beenden des Buches mit dem Kopf immer noch in Saint Falls.

Fazit:

Aufregend, spannend, düster und sexy – so würde ich dieses Buch beschreiben und es wäre dennoch nicht genug. Es sind mitreißende Geschichten und ich kann es immer noch nicht glauben, was für eine grandios durchdachte Welt diese Autoren geschaffen haben. Ich vermisse jeden Charakter und habe mit Spannung den Krieg um die Vorherrschaft in Saint Falls verfolgt. Ich gebe diesem Buch also 10 von 10 Punkten.

Weitere Infos:

Über die Autoren:

David Michel Rohlmann

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Quelle: Amazon

David Michel Rohlmann, geboren 1989 in Rheine, ist das älteste von insgesamt drei Kindern. Er studiert derzeit Philosophie im Fach-Master, was sich zwar gelegentlich, jedoch nicht immer in seinen Werken niederschlägt. Die Geschichten aus seiner Feder müssen keine weltbewegenden Fragen wälzen, sollen aber immer unterhalten und die Phantasie anregen. Daher bevorzugt er meist das Fantasy-Genre in allen Varianten und Kombinationen.

Maria Engels

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Quelle: Amazon

Maria Engels wurde 1993 in Dresden geboren, selbständige Lektorin am Tag, Autorin in der Nacht – und zwischendurch Vollzeit-Nerd.
Inspiriert von der wunderbaren Welt der Fantasy-Romane hat sie angefangen, in diesem Genre zu schreiben. Mit ihren Figuren schnetzelt sie sich durch Zombiehorden, entdeckt die Welt des Steampunks, fliegt mit Engeln über den Dächern Venedigs oder ist Teil der Verbrechen in der Märchenstadt Saint Falls. Mit ihren Geschichten will sie den Leser immer wieder überraschen und zeigen, dass man nicht jedem Wort trauen kann.

Jenny Wood

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Quelle: Amazon

Jenny Wood lebt – seit sie 1985 geboren wurde – im schönen Ruhrgebiet. Ihr Heim teilt sie mit einem verrückten Schlagzeuger, einer Katze und jede Menge Büchern. Seitdem sie ein Teenager war, schlägt ihr Herz für Fantasy-Literatur. Da nie ein Brief aus Hogwarts kam und Drachentöter auch nicht mehr gebraucht werden, entschied sie sich nach einer längeren Findungsphase für den öffentlichen Dienst. Die Arbeit mit Menschen bereitet ihr große Freude und die Literatur ist der perfekte Ausgleich zur harten Realität.

David Knospe

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Quelle: Amazon

David Knospe, Baujahr 1984,lebt im beschaulichen Lüdenscheid und verdient sich sein täglich Brot als Informatiker. In seiner Freizeit fotografiert er mit Leidenschaft und Hingabe.
Seit einiger Zeit hat er seine Liebe zum Schreiben entdeckt und taucht mit Genuss in die abgedrehten Welten der Phantastik ein.

Jonas F. Rohlmann

Über ihn konnte ich leider nichts finden.

Cat Lewis

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Quelle: Amazon

Cat Lewis wurde 1990 im schönen Brandenburg geboren und ist ein typischer Wassermann. Sie lacht viel und gerne und es gibt für sie nichts Schöneres als die Literatur. Wenn Cat nicht gerade in spannende Fantasy Romance oder prickelnde Liebesromane eintaucht, schreibt sie selbst gerne Geschichten über die große Liebe oder stürzt sich in fantastische Welten. Ihren Lebensunterhalt verdient sie als Bibliotheksfee und Lektorin. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie in Frankfurt und ist den lieben langen Tag nur von Büchern umgeben.

Hat euch die Rezension vom Buch überzeugt? Dann holt es euch unbedingt! Oder noch besser: Nehmt am Gewinnspiel zur Schmuckausgabe auf meiner Facebook-Seite teil! Das Gewinnspiel wird ab 11:30 Uhr online sein. Allen Teilnehmern wünsche ich viel Glück!

Rezension: Im Schatten deines Herzens von Kerstin Arbogast

Heute rezensiere ich das Buch Im Schatten deines Herzens von Kerstin Arbogast. Es erschien im Drachenmond Verlag.

Klappentext:

„Meine Flucht war sinnlos. Bereits jetzt in diesem Moment gehörte ich dir.“Wenn aus Träumen Albträume emporwachsen, ein Jäger zum Gejagten und eine Gejagte selbst zur Jägerin wird, dann finden Märchen und Fabeln ihren Weg in die Wirklichkeit.
Um zum Star der elterlichen Pferdeshow zu werden, ist dem Stuntreiter Jarosch kein Preis zu hoch. Eine geheimnisvolle wie gefährliche Stute soll ihm zum erhofften Erfolg verhelfen – selbst wenn sie ihn seine Seele kostet.
Als Johanna Jarosch und seinem wilden Pferd begegnet, kann sie sich deren Faszination nicht lange verschließen. Doch kann sie die dunklen Schatten der beiden verscheuchen, ohne selbst davon verschlungen zu werden?

Design:

Das Cover ist ganz schön. Man erkennt ein junges Mädchen mit geschlossenen Augen, sowie ein weißes Pferd. Drum herum wurden weiße Blätter und zarte Blüten zur Verzierung platziert. Leider finde ich es aber nicht atemberaubend, sondern einfach nur okay. Es passt zur Geschichte, würde mich im Laden aber leider nicht anlocken.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit Jaroschs Jagd nach der Stute, macht zwischendurch dann aber Sprünge in der Zeitspanne zur Zeit danach, was mich anfangs echt irritiert hat. Vor allem die Textpassagen der Stute haben mich verwirrt. Es wird zwar im Laufe erzählt, was weiterhin passiert ist, aber manchmal rückt das ein bisschen in den Hintergrund. Nach ein paar Seiten lernt man auch Johanna kennen, die mit ihrer Familie erst hergezogen ist und sich sofort mit den Nachbarn in ihrem Alter angefreundet hat. Sie ist begeisterte Reiterin und hat ihr Pony auf dem Talwiesenhof, auf dem auch Jarosch seine Stute unterbringt. So laufen sie sich immer wieder über den Weg. Da sie auch in die selben Kurse in der Schule gehen, kreuzen sich auch dort ihre Wege. So kommt es, wie es kommen muss: Jarosch vernachlässigt die Stute, da sie ihm nur Probleme bereitet. Johanna nimmt sich ihr an und säubert täglich ihre Box etc. So entwickelt sich ein gutes Verhältnis zwischen ihr und der Stute und auch das Verhältnis zu Jarosch wird besser. Jedoch kommen dann noch einige Schwierigkeiten auf die beiden zu.

Anfangs plätschert die Geschichte so ein wenig daher. Spannend wird es erst, als Jarosch Johanna ins Vertrauen zieht und ihr nach und nach Einzelheiten über die Jagd erzählt. Und auch die Vorfälle auf dem Talwiesenhof lassen die Spannung steigen. Das Finale hab ich dabei regelrecht verschlungen und auch das Ende war schön.

Leider hatte ich aber den Eindruck, dass es manchmal zu viele Konflikte gab, die dann doch in den Hintergrund gerückt und ein wenig vergessen wurden. Später wurden sie zwar wieder aufgegriffen, aber es war dennoch sehr viel, das im Argen lag, sodass man auch leicht den Überblick verloren hat.

Jarosch war mir dabei anfangs sehr unsympathisch. Er hat die Stute nicht gut behandelt und wirkte generell wenig vertrauenswürdig und sehr düster. Ich hatte keinen guten Eindruck von ihm. Das hat sich aber im Laufe der Geschichte gebessert. Er ist mir dann auch sehr ans Herz gewachsen. Dabei hat er auch eine beachtliche Entwicklung durchgemacht.

Johanna dagegen war von Anfang an sehr lieb und schüchtern. Sie ist eine typische Pferdeliebhaberin, total brav und bleibt im Grunde auch die ganze Geschichte über so. Ich fand es ein wenig schade, dass man von ihrer Vergangenheit gar nichts erfahren hat. Sie wirkte so auf mich leider sehr platt. Mehr Tiefe gewann sie leider auch im späteren Verlauf auch nicht dazu und ich konnte in ihrem Charakter auch keine Weiterentwicklung erkennen.

Die Freunde von Johanna lernen wir auch nur oberflächlich kennen. Gregor steht auf die Dorf-Schönheit Skye, die ihn aber nicht beachtet. Außerdem verbindet ihn irgendein Konflikt mit Jarosch, der sich bis knapp vor dem Ende durchzieht. Verena steht auf Gregors besten Freund Micha, die dann unzertrennlich sind, obwohl Micha wie ein taktloser Idiot wirkt. Das sind aber so die einzigen Punkte, die man über die Freunde erfährt.

Auch die Brüder von Jarosch werden nur oberflächlich dargestellt. Adam, der ältere Bruder, ist der Star der Pferdeshow und hat eine große Karriere vor sich. Matti hingegen ist das Nesthäkchen und sieht in seinen Brüdern seine Vorbilder.

Dafür spielen natürlich die Stute und die Pferde von Jarosch und Johanna eine große Rolle. Ich bin jetzt nicht so ein großer Pferdefan, aber sie wurden doch echt schön und toll beschrieben. Vor allem die geheimnisvolle Stute hatte etwas faszinierendes an sich. Sie wurde mir gegen Ende auch sympathischer, obwohl sie anfangs doch sehr düster und aggressiv war.

Die Geschichte war also für mich nicht unbedingt ein Highlight, aber dennoch sehr schön. Ich hab das Lesen mehr und mehr genossen.

Fazit:

Für Pferdeliebhaber dürfte das Buch sicher was sein. Aber auch Leute, die Liebesgeschichten mit einem Hauch Fantasy und Märchen mögen, dürften bei diesem Buch auf ihre Kosten kommen. So war es für mich okay. Die Abschnitte in der Sicht der Stute sind verwirrend. Dafür wird die Geschichte zum Ende hin immer spannender und alle Fragen wurden geklärt. An manchen Charakteren hat es meiner Meinung nach an Tiefe gefehlt, aber Jarosch war dafür am Ende sehr sympathisch. Ich gebe dem Buch also 6 von 10 Punkten.

Vielen Dank an Kerstin Arbogast für das Rezensionsexemplar und die Geschichte an sich!

Weitere Infos:

  • Seiten: 430 Seiten als Softcover
  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • ISBN: 978-3-95991-077-4 (Softcover)/ 978-3-95991-177-1 (E-Book)
  • Preis: 14,90 € als Softcover / 4,99 € als E-Book

Über die Autorin:

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Quelle: Drachenmond Verlag

Kerstin Arbogasts Liebe zu Jugend- und Fantasyliteratur entstand, zugegebenermaßen, mit einem Jungen, der im Sonnenlicht funkelt. Der Traum, eine eigene Geschichte auf Papier zu bannen, erwachte jedoch erst Jahre später.
Sie liebt Bücher mehr als Ebooks, Bücherregale mehr als Schuhregale, Fernsehserien mehr als Kinofilme, Schokoeis mehr als Brokkoli, Sonntage mehr als Montage, Land mehr als Stadt, Hunde mehr als Pferde – aber auch nur, weil ihre beiden Hütehunde bei dieser Entscheidung ein Wörtchen mitzureden hatten.

Quelle: Drachenmond Verlag

Rezension: Funkenmagie: Farbenspiel der Nacht von Liane Mars

Heute habe ich wieder eine Rezension für euch. Funkenmagie: Farbenspiel der Nacht erschien Ende März beim Drachenmond Verlag. Ich hatte es mir vorbestellt und direkt gelesen.

Klappentext:

Als sich Inea in den geheimnisvollen Eamon verliebt, ahnt sie nicht, dass er der Retter ihres Volkes ist: Ein Krieger, der in Zeiten höchster Not erschaffen wird. Danach muss er jedoch vernichtet werden, weil seine Macht ihn zum Bösen verändert. Doch was passiert, wenn dieser Krieger zu lieben beginnt? Als genau dies geschieht, droht Eamon seine Magie zu verlieren. Nur wenn er Inea und damit die Frau, die er in sein Herz geschlossen hat, tötet, kann er seine Bestimmung erfüllen. Inea will ihn trotz der Gefahr nicht aufgeben und stellt sich einem kaum greifbaren Gegner: der Funkenmagie.

Design:

Das Cover ist wiedermal eine wahre Augenweide, wie häufig beim Drachenmond Verlag. Die Hand irritiert zwar ein bisschen, aber die Funken, die Symbole und der Schriftzug harmonieren einfach. Es wirkt strahlend, magisch und geheimnisvoll.
Im Inneren ist das Buch recht einfach gestaltet. An jedem Kapitel findet man eins der Symbole von außen. Ansonsten ist es im Inneren recht „schmucklos“. Die Geschichte braucht meiner Meinung nach aber auch keinen Schmuck, um zu funkeln.

Meine Meinung:

Am Anfang lernen wir den Alltag während des Krieges von Inea kennen. Sie arbeitet als Kaminfegerin im Schloss Tul Dalla und wohnt auch dort zusammen mit ihren Drachen Fluh und Diamad und mit ihrer Freundin Mina, einer kleinen Sidhe (Feenwesen). In der Mittagspause möchte Mina, dass Inea mit ihr isst, aber Inea möchte ein klein wenig Privatsphäre haben und zieht sich zum umgestürzten Südturm zurück, auf ihre Plattform. Eine Art Rückzugsort für die junge Arven. Dort angekommen merkt sie aber, dass sie nicht allein ist. Ein Fy, also ein Kriegsmagier, sitzt dort mit seiner Elfenkatze. Zuerst will sie ihn rüde vertreiben, aber er lässt sich nicht einschüchtern von ihrer ungestümen Art. Nach und nach entspannt sich deren Verhältnis und sie erfährt den Namen des jungen Fy: Eamon.

Nach dieser wunderbaren Einleitung werden wir direkt in die politische Krisensituation geworfen. Der Herrscher von Tul Dalla, der Jeal-Riad, muss sterben, damit ein Kriegsfürst, ein Fy-Riad, an die Macht kommt. Und so beginnt das ganze Misere um die Beziehung von Eamon und Inea.

Mit Spannung verfolgte ich die Entwicklung der Beziehung, die Höhen und Tiefen durch den Krieg vor der Haustüre des Schlosses. Ich begleitete Inea, wenn sie mal wieder ihren eigenen Kopf durchsetzte und sich so das ein oder andere Mal in Gefahr brachte. Ich schlotterte mit ihr in furchterregenden und grausamen Situationen, weinte um gefallene Freunde und Bekannte, um eine verloren geglaubte Liebe und schöpfte Hoffnung, wo es eigentlich keine mehr gab. Dieses Buch ließ mich in ein Wechselbad der Gefühle eintauchen, sodass ich nur allzu oft nach Luft schnappte oder sie anhielt, weil die Spannung und die Wendungen mich fest im Griff hatten.

Die Geschichte wird aus Ineas Sicht erzählt. Wir erleben also all ihre Gefühle und Gedanken hautnah mit. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Inea ist eine willensstarke, loyale Person und sie hat neben einer atemberaubenden Zähigkeit und Ausdauer auch einen großen Dickkopf. Typisch Arven eben.

Eamon dagegen ist anfangs spöttisch und neckt Inea sehr viel. Er wirkt gelassener als andere Fy und hat eine sehr offene Weltanschauung, weshalb er später auch für Gleichberechtigung der Völker ist. Allerdings zerfrisst ihn die Magie und lässt seine brutalen und bösen Seiten zutage kommen. Nur Inea kann ihn dann beruhigen und erden. Er kämpft gegen seine Magie, was einen großen Teil des Konflikts in dem Buch ausmacht.

Auch Mina lernen wir näher kennen. Sie ist Ineas beste Freundin und eine so herzliche Person. Obwohl sie als Sidhe eigentlich Regeln und Ehrlichkeit lieben und über alles wertschätzen sollte, was in der Natur ihrer Art liegt, hilft sie Inea trotzdem beim Reinschleichen in verbotene Schlossbereich oder beim Belügen von Ranghöheren. Die Loyalität zu ihrer Freundin ist ihr eben wichtiger als Regeln und Ehrlichkeit. So wuchs mir Mina sehr ans Herz.

Auch Ineas Drachen spielen eine große Rolle. Vor allem Fluh hab ich dabei besonders ins Herz geschlossen. Es kommen immer wieder lustige oder gefühlvolle Szenen mit den Drachen vor, die mich zum Schmunzeln oder gar Weinen gebracht haben. Ich wünschte mir, selbst solche Drachen zu besitzen, so lebendig wurden sie gestaltet.

Natürlich kommen noch mehr Personen vor. Alle wirken auf ihre eigene Art real und glaubhaft und viele sind mir ans Herz gewachsen, während ich andere von der ersten Sekunde gehasst habe. Ein paar konnte ich auch nicht einschätzen und bei einer Hand voll Leuten hat sich meine Meinung mit dem Verlauf der Geschichte geändert – zum positiven wie auch zum negativen.

Die Geschichte ist voller Überraschungen, voller Gefühl und Spannung. Sie hat mich anfangs zwar kurz ratlos stehen lassen mit all diesen Rassen, aber im Laufe der Geschichte wird einem alles erklärt. Selbst die politische Ordnung durchblickt man irgendwann. Dabei spitzen sich sowohl der Krieg als auch Eamons und Ineas Kampf gegen die Funkenmagie dramatisch zu. Das Ende ist dann eine einzige Folterbank, auf der man Seite für Seite verschlingt, mit Tränen in den Augen und schwindender Hoffnung. Ob sie wiederkommt oder ob die Autorin auch das letzte Fünkchen zerstört, verrate ich an dieser Stelle nicht. Jedoch sollte man viele Taschentücher parat haben, denn mich haben die Gefühle direkt im Herzen getroffen und das Tränenmeer nur so fließen lassen.

Fazit:

Es ist eine abwechslungsreiche und dennoch sehr spannende Geschichte in einer Welt, die ich gern häufiger besuchen würde. Mir wuchsen die Charaktere, Rassen und Drachen so sehr ans Herz und diese ganze fantastische Welt ist so gut ausgearbeitet, dass es sich wie Liebeskummer angefühlt hat, sie wieder zu verlassen. Das Buch hat mich von der ersten Seite gepackt und er wieder losgelassen, als das Wörtchen Ende kam. Ich gebe dem Buch damit 10 von 10 Punkten.

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seiten: ca. 420 Seiten als Softcover
  • ISBN: 978-3-95991-084-2
  • Preis: als Softcover 14,90 €

Über die Autorin:

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Quelle: Drachenmond Verlag

Liane Mars ist das Pseudonym einer sauerländischen Leseratte mit dem Hang, selbst in die Tasten zu hauen. Sie ist Jahrgang 1984, wird aber noch immer von Erwachsenen geduzt. Ihre erste Berührung mit einem Verlag hatte sie, als sie zur „Verlagskauffrau“ ausgebildet wurde – sie war allerdings der letzte Jahrgang des Berufszweiges. Jetzt arbeitet sie beim Radio. Weil das geschriebene Wort aber immer noch ihre heimliche Leidenschaft ist, tippt sie Fantasy-Romane in ihren urzeitlichen Laptop. Derzeit lebt sie zusammen mit ihrem Mann und zwei Wellensittichen in Schwerte.

Quelle: Drachenmond Verlag

Weitere Rezensionen von Funkenmagie:

 Folgt.

Rezension: 161011 – Befreiung von Aurelia L. Night

Heute rezensiere ich das Buch 161011 – Befreiung von Aurelia L. Night, das gestern beim Tagträumer Verlag erschien. Von dort hab ich das E-Book auch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank nochmal.

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du nur dazu erschaffen wurdest, zu töten?

Als Gabriel und 161011 zum ersten Mal aufeinandertreffen, scheint ihr Schicksal besiegelt: sie, die Vampirjägerin, er, der Vampir. Gabriel entführt 161011 und zeigt ihr ein Leben,
in dem sie eine fühlende Person und keine perfekte, namenlose Jägerin sein kann. 161011 will, trotz der Konsequenzen, die sie dort erwarten, ins Labor zurückkehren,
denn sie erkennt, wie sehr sie die einzige Familie, die sie hat, vermisst. Als Gabriel nach einer Mission jedoch nicht zurückkehrt,
muss sich die Jägerin zwischen ihrem alten Leben und den neuen Gefühlen entscheiden …

Design:

Das Cover hat mich von Anfang an wahnsinnig beeindruckt! Die leuchtenden Augen, die Stadt, … Es passt und die Farbgebung gefällt mir ganz besonders. Ich hab ja eh eine Schwäche für blaue Bücher und das hier würde so wunderbar in mein Regal passen! Aber ich hab es ja als E-Book und ob ich es mir nochmal extra als Taschenbuch hole, muss ich mir erst noch überlegen.
Auf alle Fälle gefällt mir das Cover. Ob die Seiten verziert sind, kann ich beim E-Book nicht sagen.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit dem Erwachen von der Protagonistin mit der Kennnummer 161011. Sie befindet sich in einer Glasröhre und kann sich befreien. Sie wird von Doktoren aufgeklärt, dass sie ein Experiment ist, um Vampire zu töten. So beginnt auch ihr Training, das ihr komplettes „Leben“ ausmacht.
Die Erzählperspektive wechselt zu Gabriel, einem Vampir, der in einem Nachtklub arbeitet. Wir erleben seinen Alltag und wie er merkt, dass er nun eine Seelenverbundene hat. Was das genau ist und was dies für Vampire bedeutet, erfährt man im Laufe der Geschichte.
Es dauert jedoch nicht allzu lange, da treffen die beiden aufeinander. Und ich kann euch sagen, da sprühen die Funken nur so!

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von 161011 und Gabriel erzählt. Dabei haben wir genauen Einblick in deren Gedanken und Emotionen. Die Handlungen der Beiden werden so transparenter, allerdings sind mir die Beweggründe und Handlungen von 161011 manchmal etwas fremd geblieben. Dennoch gefiel mir der Stil an sich ganz gut. Mein einziger Kritikpunkt ist da, dass manchmal Sätze aneinander gereiht oder verknüpft wurden, die eher getrennt geschrieben gehören. Beispiel: „Fassungslos schüttelte ich den Kopf, wie konnten Menschen nur so dumm sein?“ Das hat meinen Lesefluss leider häufiger gestört, da es nicht gerade selten vorkam. Sehr schade.

Die Geschichte plätschert am Anfang ein wenig vor sich hin. Es dauert ein bisschen, bis etwas wirklich spannendes passiert und dazwischen kommt es auch immer wieder zu kleinen, langatmigen Passagen. Dafür ist die Spannung an den actionreichen Stellen kaum auszuhalten! Auch einige Wendungen gegen Ende der Geschichte und das Ende selbst haben mich sprachlos zurückgelassen und richtig geschockt. Beim Ende war ich einfach nur noch fertig. Niemals hätte ich diesen Schluss erwartet. Ich weiß aber, dass ich nun die Fortsetzung unbedingt brauche!
Was mich aber besonders beeindruckt hat, war die gesamte Mythologie um die Vampire. Sie war plausibel und sehr detailliert erklärt. Die Mythologie wurde mit bekannten Mythen über Personen aus der Bibel und anderen Mythologien erklärt. So wurde altbekanntes neu verwertet. Mir fiel es nicht schwer, mir diese Legenden zu merken. Auch das mit den Verbundenen wurde gut eingewoben und so logisch erklärt. Hat mir sehr gefallen!

Die Protagonistin 161011 hat anfangs eher befremdlich auf mich gewirkt. Sie war ein totaler Sturkopf, was mich mindestens so sehr genervt hat, wie die Vampire, die das ertragen mussten. Sie war lange uneinsichtig und lenkt nur sehr schwer ein. Ihre eigene Meinung überdenkt sie kaum. Dennoch hat sie eine eindrucksvolle Wandlung vollzogen, was vor allem an Gabriel lag. Sie hat sich selbst und ihren Körper, das Leben richtig kennen gelernt. Mit jedem Kapitel wurde sie für mich greifbarer, menschlicher und sympathischer, sodass sie sich am Ende richtig in mein Herz geschlichen hat.

Bei Gabriel ging das schneller. Ich fand ihn von Anfang an interessant und spannend. Er macht einen sympathischen Eindruck und mir fiel es leicht, mich auf ihn einzulassen. Seine Handlungsweisen kamen mir allesamt logisch und nachvollziehbar vor. Er war von Anfang an ein greifbarer Charakter. Doch auch er macht eine Entwicklung durch. Er überdenkt Ansichten, die er zu Anfang der Geschichte verteidigt hat und öffnet sich immer mehr. Dafür hat mich das, was ihm geschehen ist, noch viel mehr zugesetzt und ich war richtig schockiert. Was passiert ist? Das müsst ihr leider selbst nachlesen!

Einen Antagonisten als Person gibt es an sich nicht direkt. Es fällt allerdings schnell auf, wer die Antagonisten sind. Jedoch sind das für mich gesichtslose Hüllen. Sehr schade, ich hätte gern jemand besonders betont gesehen. Aber so bleibt es bei diesen erst einmal harmlosen Gegnern.

Auch die Nebenpersonen lernt man leider nicht so gut kennen, was ich sehr schade finde. Gerade Gabriels Mutter oder seine beste Freundin Sascha hätten mich interessiert. Aber vielleicht kommt das ja noch. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen!

Fazit:

161011 ist eine wirklich gelungene Geschichte, die jedoch an den ein oder anderen Stellen ein wenig weiter ausgebaut oder überarbeitet sein könnte. Dennoch danke ich dem Verlag noch einmal für das Rezensionsexemplar und der Autorin für diese berührende Geschichte! Ich gebe dem Buch 7 von 10 Punkten!

Weitere Infos:

  • Verlag: Tagträumer Verlag
  • Seiten: 272 als Taschenbuch
  • ISBN-10: 3946843077
    ISBN-13: 978-3946843078
  • Preis: 13,90 €

Über die Autorin:

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Quelle: Author Wing

Aurelia L. Night wurde 1995 geboren und lebt mit ihren zwei verrückten Katzen und ihrem Freund in Niedersachsen. Schon immer hatte sie eine ausgeprägte Fantasie. Die Geschichten schwirrten schon im Kindesalter in ihrem Kopf herum. Nach der Ausbildung, während des Fachabiturs in Gestaltung, haben diese Geschichten in einem wunderschönen Notizbuch ihren Platz gefunden. Wenn sie gerade nicht am Schreiben ist, liest sie oder bestreitet gemeinsame Zockerabende mit ihrem Freund.

Quelle: Lovelybooks

Rezension: Snow Heart – Das Flüstern der Kälte von Olivia Mikula

Heute kommt endlich die schon lange angekündigte Rezension zu Snow Heart – Das Flüstern der Kälte von Olivia Mikula! Durch Prüfung und Zelda-Release hat sich das leider etwas gezogen, aber nun hatte ich mal eine ruhige Minute, um dem Buch die gewünschte Aufmerksamkeit zu schenken. 🙂

Klappentext:

Zwei wie Schnee und Feuer!
Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben wie jede andere junge Frau bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren.
Doch lohnt es sich tatsächlich, für Wyatt zu sterben?

Design:

Das Cover… hach, typisch für einen Drachenmond-Titel ist es mal wieder wunderschön. Zu sehen ist ein im Buch erwähntes Herz eines Schneefrau. Was es damit auf sich hat, müsst ihr zwar selbst nachlesen, aber die Stimmung aus dem eisigen Blau und dem goldenen Herzen spiegelt wundervoll die Stimmung des Buches wider. Gestaltet wurde es vom Cover-Gott himself, Alexander Kopainski. Als Mediengestalterin ziehe ich jedes Mal den Hut vor seinen Covern und als Coverlover streichle ich immer liebevoll über den Einband, während ich all die Details in mir aufsauge.
Aber auch im Inneren ist es einfach wunderschön. Jede Seite ist von einer zauberhaften Illustration eingerahmt. Auf der Kopfzeile erkennt man ein vierblättriges Kleeblatt, ebenfalls ein wichtiger Teil der Geschichte. Doch auch diesen Teil solltet ihr besser selbst entdecken. Ich bin auf jeden Fall schon optisch total verliebt gewesen. Es sieht einfach nur toll aus!

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit einem Einblick in das Erwachen der Nekromanten. Die Stimmung ist düster und man wird sofort neugierig auf diese bösen Wesen. Ein unbekannter Mann ist ebenfalls dort, den man allerdings schnell wieder vergisst – bis er später ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Direkt danach beginnt auch schon die Geschichte der Protagonistin. Sie hat mal wieder einen ihrer regelmäßigen Anfälle, in denen Magie aus ihr heraus bricht und sie ohnmächtig wird. Ihre Großmutter schätzt es nicht, wenn sie diese Anfälle für sich behält, doch Caspara verrät nichts. Als dann auch noch ein rätselhaftes Schneegesicht auftaucht und sie durchgehend warnt, hat sie vollends das Gefühl, durchzudrehen. Das führt so weit, dass sie nicht weiß, wem sie noch vertrauen kann und wem nicht. Immer weiter spitzt sich die Lage zu und immer häufiger muss Caspara sich fragen, ob sie das alles ohne Einsatz ihrer Kräfte schafft.
Die Handlung beginnt harmlos und nimmt nach und nach immer mehr an Fahrt an. Am Ende von Teil 1 des Buches ebbt die Spannung etwas ab, Teil 2 setzt aber direkt wieder daran an und steigert die Spannung dann sogar noch. Das ganze Buch ist in der Ich-Perspektive gehalten, wodurch die Einblicke in Casparas Gefühls- und Gedankenwelt nachvollziehbar sind. Sie wuchs mir persönlich sehr ans Herz, denn der Erzählstil ist einfach locker und das Buch sehr humorvoll. Die einzelnen Passagen, in denen es um die Bösen geht, sind allerdings in der dritten Person verfasst, schüren die Spannung und Neugierde auf die restliche Handlung nur weiter an. Außerdem wird der Leser nicht nur einmal durch diese Häppchen auf die falsche Fährte geführt. Immer wieder fragt man sich, was denn nun wirklich passiert ist und was die Wahrheit ist und nicht nur einmal musste man die Erwartungen zum Ende ändern. Doch dabei passieren so viele lustige, gefühlvolle und spannende Szenen, dass einem das nichts ausmacht.
Nicht nur eine Wendung hat mich sprachlos zurückgelassen. Immer wieder kommen Dinge in diesem Buch ans Licht, die mich immer sprachlos werden ließen. Es ist wirklich ein Erlebnis und gut ausgearbeitet! Allerdings haben mich manche Sprünge von friedlich zu actionreich manchmal etwas überfordert, sodass ich erstmal kurz innehalten musste, um das Gelesene zu verarbeiten und die Information zu verstehen.
Viele Szenen sind auch sehr makaber, aber ich persönlich mag das. Romantik ist in diesem Falle nicht so stark vorhanden. Der Roman hat zwar seine gefühlvollen Seiten, aber es ist kein Romantasy in meinen Augen.

Besonders überrascht war ich dabei von Caspara. Man lernt sie als schlagfertige, knallharte und coole junge Frau kennen, die schon ihr ganzes Leben lang mit der Gewissheit lebt, durch ihre Magie zu sterben. Aufgrund dessen hat sie eine Wand aus Eis um ihr Herz gebaut und sich eine Leck-mich-am-Arsch-Einstellung angeeignet. Sie hat kaum so etwas wie ein Gewissen. Einzig ihre Großmutter bedeutet ihr sehr viel, da diese sie aufgezogen hat. Sie ist ihre beste Freundin und Vertrauensperson. Doch auch Wyatt, der neue Student in ihrem Kurs, schleicht sich langsam in ihr Herz. So vollzieht sie eine subtile, aber dennoch merkliche und tolle Entwicklung.

Auch Wyatt ist ein sehr sympathischer und netter junger Mann. Er ist nicht ganz so skrupellos wie Caspara, wertet das Ganze aber mit witzigen Buch- und Serien-Nerd-Zitaten wieder auf. Schnell wächst er einem ans Herz und die beiden werden ein tolles Team. Gemeinsam bestreiten sie das Abenteuer und erfahren so auch das ein oder andere Geheimnis über Wyatt. Meiner Meinung nach ist er die perfekte Ergänzung zu Caspara.

Über die Nekromanten erfährt man immer wieder etwas. Allerdings erinnerten sie mich anhand der Beschreibung ein wenig an Dementoren aus Harry Potter. Sie sind von Anfang an unsympathisch und durch die Details in der Geschichte ihrer Verbannung hat man die gesamte Zeit einen gewissen Respekt. Ihr Bemühen, an Caspara heranzukommen, ist wirklich einfallsreich.

Viele der Nebenpersonen wecken Sympathien und Antipathien. Da gibt es natürlich Casparas Großmutter oder die komische Naoko. Manche kann man nicht so recht einordnen und man überdenkt das ein oder andere Mal auch seine Meinung über die Personen, aber dennoch sind die Darstellungen dieser Person sehr gut gelungen.

Fazit:

Das Buch hat mich unterhalten, ein bisschen auch getroffen und immer wieder ungläubig staunend zurückgelassen. Die Spannung hat dafür gesorgt, dass ich es kaum weglegen konnte und immer wieder weiter lesen musste. Die Charaktere wuchsen mir ans Herz und das Design hat mich absolut überzeugt. Also alles in allem ein tolles Buch! Ich gebe dem Buch 9,5 von 10 Punkten und ziehe nur für die sprunghaften Übergänge ein bisschen was ab.

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seiten: 288 als Softcover
  • ISBN: 978-3-95991-110-8
  • Preis: 12,90 €

Über den Autor:

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Quelle: Facebook

Olivia Mikula ist das Pseudonym von Andreas Dutter.

BESTER DEUTSCHSPRACHIGER DEBÜTAUTOR 2015

Ich bin 1992 in Österreich geboren und hier habe ich auch meine Leidenschaft entdeckt: Das Schreiben und Lesen von Büchern.

An der Handelsakademie Wiener Neustadt habe ich mein Abitur absolviert und an der Universität Wien Kultur- und Sozialanthropologie studiert.

Nebenbei arbeite ich natürlich an meinen Büchern, versuche euch den Nervenkitzel der Bücher näher zu bringen (als brividolibro) und bin als Online-Promoter tätig.

Als OLIVIA MIKULA veröffentliche ich Liebesromane – New Adult.

Quelle: Homepage

Rezension: Wir fliegen, wenn wir fallen von Ava Reed

Heute rezensiere ich das neue Buch von Ava Reed, Wir fliegen, wenn wir fallen. Es erschien am Freitag (17.02.2017) beim Ueberreuter Verlag.

Klappentext:

Eine Nacht unter den Sternen schlafen.
Einen Spaziergang im Regenwald machen.
Die Nordlichter beobachten.

So beginnt eine Liste mit zehn Wünschen, die der alte Phil nach seinem Tod hinterlässt. Yara und Noel ist sie gewidmet, zusammen mit seinem letzten Willen: Gemeinsam sollen sie seine unerfüllten Wünsche wahr werden lassen. Yara und Noel, die sich vom ersten Moment an nicht ausstehen können, willigen nur Phil zuliebe ein. Ihre Reise führt sie nach Irland, nach Nordschweden und bis in den Regenwald. Doch egal wie weit sie sich von ihrem alten Leben entfernen, die Schatten der Vergangenheit weichen ihnen nicht von der Seite …

Design:

Hach, ich bin mal wieder total verliebt in das Cover. Die Farben harmonieren einfach nur wunderschön. Die Pusteblumensamen und Sterne geben dem Ganzen etwas verspieltes. Dazu sind noch ein Mann und eine Frau drauf zu sehen, die sich an den Händen halten. Neben ihnen ein Wolf, ein Herz mit Fallschirm und der Eifelturm. All das sind Elemente, die im Buch vorkommen und die das Cover einfach abrunden. Ich könnte stundenlang über den Schutzumschlag streichen und es bewundern. Mir gefällt das Gesamtbild.
Doch auch unter dem Schutzumschlag ist es einfach nur schön. Der Einband ist weiß. Mit rosa Farbe sind weitere Pusteblumensamen, sowie Titel und auf der Rückseite ein Zitat gedruckt. Es wirkt ebenfalls einfach nur schön.
Die Kapitel sind ebenfalls wieder schön gestaltet. Über jedem Kapitel steht, aus welcher Sicht man die Geschichte auf den folgenden Seiten erlebt und daneben ist ein Pusteblumensamen. Mir hat es optisch einfach nur gefallen.

Meine Meinung:

Doch auch die Geschichte im Inneren hat mich nicht enttäuscht. Sie war zart wie die Pusteblumensamen auf dem Einband, unterhaltsam und an den richtigen Stellen spannend.
Am Anfang lernen wir neben Yara und Noel auch Phil kennen und erfahren, in welcher Beziehung die einzelnen Figuren zueinander stehen. Dabei wechselt sich die Perspektive in jedem Kapitel zwischen Yara und Noel ab. Wir erleben ihre Ausgangssituation und die Rolle von Phil in ihrem Leben. Beide wirken irgendwie verloren und scheinen sehr unter ihrer Vergangenheit zu leiden. Dann stirbt Phil und beide sind untröstlich. Kurze Zeit später erhalten sie jedoch seinen letzten Willen und brechen dann auf. Und damit beginnt eine wirklich abenteuerliche Reise, auf der beide eine große Entwicklung durchmachen.
Mit Yara konnte ich mich dabei besonders gut identifizieren. Ich saß mal in einem ähnlichen Loch wie sie, allerdings aus anderen Gründen. Aber ich hab mich ebenfalls verkrochen. Ich liebe Bücher ebenso sehr wie sie. Und uns begeistern ähnliche Dinge. Sie war mir von Anfang einfach sympathisch und ich hätte sie ganz oft am liebsten in den Arm genommen. Ihre Entwicklung hat mich umso mehr gefreut und ich hab es genossen, sie dabei begleiten zu dürfen.
Noel war mir dafür anfangs eher unsympathisch. Er war dauernd nur schlecht gelaunt und hat das jeden spüren lassen. Doch dadurch, dass ich ebenfalls mal bei McDoof gearbeitet habe, konnte ich zumindest in einigen wenigen Punkten mit ihm mitfühlen. Trotz allem hat er sich dennoch oft wie ein Idiot benommen und ich wollte ihn am liebsten dauernd schütteln oder schlagen, haha. Aber auch er hat eine eindrucksvolle Entwicklung im Laufe des Buches gemacht, die meine Meinung über ihn komplett geändert hat. Am Ende war er mir wirklich sympathisch.
Die Reise der beiden hat mir auch sehr gefallen. All diese Orte wurden sehr lebendig beschrieben und nicht nur einmal wünschte ich mir, mich wirklich dort zu befinden und all das zu erleben. Ava Reeds Schreibstil hat meine Fantasie beflügelt und die Sehnsucht geweckt. Ich beneidete die beiden ein wenig um ihr Abenteuer, war aber gleichzeitig glücklich darüber, sie mit Yara und Noel bestreiten zu dürfen. Und irgendwann werde ich die meisten Orte mit eigenen Augen sehen und dieses Buch erneut aufschlagen, um wieder zu träumen.
Ich habe mir außerdem einige Klebemarker ins Buch geklebt für schöne Zitate oder Stellen. Und ich kann euch sagen, dass es wirklich viele geworden sind. So vieles hat mich berührt oder mir gefallen.

Fazit:

Es ist einfach wunderschön geworden. Ich liebe den Erzählstil, die wechselnden Perspektiven, die Gefühlswelt und Entwicklung der beiden und die Reisen und Wünsche selbst. Das Buch ist einfach nur schön geworden und ich habe das Lesen wirklich sehr genossen. Danke, Ava Reed, du hast meine Erwartungen mal wieder übertroffen!
Ich gebe diesem Buch 10 von 10 Punkten!

Weitere Infos:

  • Verlag: Ueberreuter Verlag
  • Seiten: 304 als Hardcover
  • ISBN: 978-3-7641-7072-1
  • Preis: 16,95 €

Über die Autorin:

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Quelle: Autoren-Facebook-Seite

Nur mal als kleine Anmerkung, weil ich das selbst erst mitbekommen habe: Man spricht ihren Namen Äiwa aus, nicht Awa. Gute Hintergrundinformation! Nun aber zur Schreib-Biographie aus Wir fliegen, wenn wir fallen:

Ava Reed wird schon immer von Büchern begleitet. Das Haus ohne etwas zu lesen verlassen? Unvorstellbar. Schließlich entdeckte sie auch das Schreiben und Bloggen (www.avareed.blogspot.de) für sich und kann sich nicht vorstellen, je wieder damit aufzuhören.
Derzeit lebt sie mit ihrem Freund in Frankfurt am Main und absolviert nach ihrem Studium der Geschichte und der Katholischen Theologie das Referendariat für das Lehramt an Haupt- und Realschulen.

Weitere Rezensionen zu Bücher von Ava Reed:

 

Habt ihr das Buch denn ebenfalls schon gelesen oder liegt es auf eurer Wunschliste? Ich kann es nur empfehlen. Es ist ein wunderschönes Werk!

Habt ihr Herzenswünsche? Wenn ja, welche?

Ich wünsche euch noch einen schönen Montagabend und eine schöne Woche!

Rezension zu Mondprinzessin von Ava Reed

Gestern habe ich es nicht mehr geschafft, dafür aber heute. Hier ist meine Rezension zu Ava Reeds Mondprinzessin!

Klappentext:

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…

Rezension:

In dieser Geschichte geht es um das vermeintliche Waisenkind Lynn und dem Mondkrieger Juri. Das meiste sieht man aus der Sicht von Lynn, aber manchmal wechselt die Perspektive auch zu Juri oder dem Fein, wobei da bis zum Schluss nicht bekannt ist, wer es eigentlich ist. Und ich muss zugeben, dass Ava Reed da wunderbar Fährten legen kann, die einen in ganz falsche Richtungen führen können. Man bekommt aber die Gefühlswelt von Lynn und Juri direkt mit, denn es ist in der ersten Person geschrieben. Es passt so wunderbar in diese Geschichte, hebt es doch den Konflikt hervor, der im Vordergrund steht: Juri und Lynn lieben sich, aber aufgrund der unterschiedlichen Stände haben sie keine Zukunft. Zumal sie einen Prinzen heiraten muss, was beiden natürlich nicht gefällt, aber unvermeidbar ist.

Am Anfang befindet sich Lynn noch auf der Erde. Man wird in ihr eigentlich trauriges und einsames Leben im Waisenhaus eingeführt. Auch ihren Geburtstag verbringt sie allein und ist dann auch hilflos, als sie anfängt zu leuchten. Die Panik, die sie befällt, ist wunderbar nachvollziehbar. Sie tut sich auch echt schwer, all das, was sie dann erfährt und mitbekommt, zu akzeptieren. So etwas finde ich persönlich auch logischer, als es stillschweigend hinzunehmen und zu Wonder Woman zu mutieren. Nein, Lynn ist nicht perfekt. Sie macht Fehler, sie weint, sie flippt aus und sie hat Angst. Und all das macht sie so wunderbar authentisch und real. Ich konnte mich so gut mit ihr identifizieren.

Auch Juri ist nicht perfekt. Er ist ein Hitzkopf, neckt gerne, treibt andere in den Wahnsinn und lässt sich auch manchmal zu Taten hinreißen, die eigentlich dumm sind. Aber er ist auch fürsorglich und man merkt schnell, wie toll er die Prinzessin findet. Er genießt ihre Nähe, weil sie einfach sie selbst ist. Und er tut einem unendlich leid, weil man richtig merkt, wie er leidet.

Auch andere Personen werden ausführlich beschrieben. So zum Beispiel die Eltern von Lynn. Sie waren mir von Anfang an sympathisch und taten mir ebenfalls unendlich leid. Sie litten 17 Jahre unter dem Verschwinden von Lynn und tun es sich anfangs dann etwas schwer, Lynn vor sich zu haben und nicht ununterbrochen zu betüdeln und bemuttern. Aber sie sind liebevoll und wollen nur das Beste für ihre Tochter.

Und dann ist da noch Tia, der Waschbär. Und was soll ich sagen? Ich liebe sie! Sie ist so süß, frech und fürsorglich. Immer steht sie Lynn zur Seite, gibt ihr moralischen Beistand und beschützt sie auch mal. Aber auch sie ist natürlich nicht perfekt. Trotz allem kann weder Lynn noch sonst irgendwem ihr allzu lange böse sein.

Natürlich gibt es noch mehr Personen und viele sind sympathisch, manche aber auch sehr unsympathisch. Aber das wird sonst zu langatmig. Auch, wenn mich die Figuren einfach nur begeistert, kann ich hier jetzt über jede einzelne Person etwas sagen. Lest es selbst und lasst euch einfach mit reinziehen.

Nach bereits einem Drittel der Geschichte spielt sie auf Menua, dem Schloss bei der Hauptstadt des Mondes. Mir gefällt die detaillierte Beschreibung des Schlosses. Von der Stadt selbst bekommt man nur sehr wenig mit, dafür aber sehr viel vom Schloss. Und ich stelle es mir einfach unbeschreiblich schön vor. Man lernt ein paar Bräuche und Sitten kennen, sowie die Fähigkeiten der Bewohner des Mondes und anderer Planeten. Mir gefiel das sehr, denn es wirkt so wirklich durchdacht und stimmig. Auch, wie es dort Leben geben kann, wird erklärt. Und es erscheint einem einfach nur logisch.

Allerdings gab es auch ein Punkt, die mir nicht sonderlich gefallen haben. Da ist das Ende. Das Buch ist wunderschön, keine Frage. Aber das Ende hat mich wortwörtlich zerstört. Die Tränen sind einfach nur so gerollt und ich hoffe wirklich sehr, dass es einen weiteren Teil geben wird! Bitte, Ava, bitte bitte bitte! Na gut, das war der einzige Punkt zu bemängeln und ich kann ihm auch schon fast wieder verzeihen, weil es echt spannend war. Ich empfehle aber jedem, eine Packung Taschentücher bereitliegen zu haben, wenn es auf das Ende zugeht. Habt aber bitte keine Angst, sondern genießt die Geschichte. Sie geht einfach ins Herz.

Das Cover und die Seitengestaltung sind einfach wieder wunderschön. Vor (fast) jedem Kapitel steht ein Zitat umrahmt von Sternen. Allgemein gefallen mir die wiederkehrenden Sterne sehr. Es wirkt so stimmig und zusammen mit dem wunderschönen Cover macht es einfach einen edlen und geheimnisvollen Eindruck. Und man findet immer wieder hübsche Illustrationen im Buch. Es ist wahrlich ein Augenschmaus und ich hab sicher erstmal 5 Minuten verbracht, um das Cover und die Bilder zu bewundern. Und die Zitate schreib ich mir irgendwann noch raus. Sie sind so toll.

Zum Abschluss noch einen persönlichen Dank an Ava Reed, für die wunderschöne und herzliche Signierung. Da ich das Buch vorbestellt hatte, habe ich eine persönliche Signierung bekommen. Und mir wird jedes Mal ganz warm ums Herz, wenn ich sie lese. Es macht einfach Mut und heitert auf. Danke!

Fazit:

Die Rezension wurde jetzt etwas lang, aber das war es mir wert. Ich liebe das Buch. Ich liebe Lynn, Tia und Juri und habe die ganze Geschichte so sehr ins Herz geschlossen, dass das Ende richtig wehtat. Aber es hat mich verzaubert und ich bin wirklich dankbar, dass ich Lynn auf ihrer Reise begleiten durfte. Vielen Dank, Ava Reed. Vielen vielen lieben Dank! Ich freu mich schon auf weitere Werke von dir!

Das Buch bekommt von mir 9,5 von 10 Punkten. Es ist natürlich dennoch eine absolute Empfehlung. Liest es und lasst euch mitziehen.

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmondverlag
  • Seiten: 251 als Softcover
  • ISBN: 978-3-95991-316-4
  • Preis: 12 € für Softcover-Ausgabe

Viel Spaß beim Lesen und ein wunderschönes Wochenende euch!

Sarahs Book-Challenge: Tag 3 – Mein Lesezeichen und Rezension: Finian Blue Summers von Emma C. Moore

Gestern war Tag drei der Book-Challenge, aber gestern hatte ich keine Zeit für diesen Blogeintrag. Aber jetzt habe ich sie. Im oberen Teil findet ihr die Infos zum Lesezeichen und wieso es etwas ganz besonderes für mich ist. Im unteren Teil findet ihr dann die Rezension zum Roman Finian Blue Summers von Emma C. Moore. Viel Spaß!Hier geht es zu Tag 1 und Tag 2 der Book-Challenge!

Tag 3: Mein Lesezeichen

Das Eulen-Lesezeichen habe ich zu meinem Geburtstag bei meinem ersten Tauschpaket bekommen. Das Tauschpaket ist eine Aktion bei der Facebook-Gruppe Zeilenspringer. Dabei werden Paare ausgelost, die sich gegenseitig ihre Wunschlisten schicken und sich dann ein Paket mit ein paar Büchern, Goodies, Süßkram und sonstigem Kleinkram schenken. Janet, meine damalige Tauschpartnerin, hat mir ein besonders großes Paket gemacht, als Geburtstagsgeschenk. Dabei war dieses Lesezeichen, das ich seitdem durchgehend nutze und liebe. Es ist mir sehr wichtig geworden und versüßt mir viele Lesestunden zusätzlich. Die Eulen sind aber auch wirklich herzallerliebst.

Rezension zu Finian Blue Summers von Emma C. Moore

Klappentext:

Die neunzehnjährige Rayne hat Wünsche. Ganz normale Wünsche für ein ganz normales Mädchen. Heimlich sammelt sie diese Wünsche in einem Wunschglas. Aber Rayne ist kein gewöhnliches Mädchen, sie ist ein Star. Mit ihrem Geigenspiel begeistert sie ein Millionenpublikum, doch der Erfolg hat seinen Preis: Ihr dominanter Vater bestimmt über jedes Detail ihres Lebens. Als der elterliche Druck für Rayne zu groß wird, flüchtet sie sich in Schweigen und landet in einer Nobelklinik. Hier absolviert Finian ein Praktikum – und er ist sofort von dem sprachlosen Mädchen fasziniert. Mit ihm wagt Rayne nicht nur eine Reise ins sommerliche Tennessee, sondern auch den Aufbruch in ein ganz neues Leben.

Ein Buch über die Liebe, das Leben, unmögliche Wünsche, das Schicksal und Blaubeermarmelade.

Rezension:

In dieser Geschichte erzählen Finian und Rayne abwechselnd aus ihrer Sicht. So bekommt man wunderbare Einblicke in die jeweilige Gefühlswelt. Auch erfahren wir viel Hintergrundgeschichten zu den Leben von Rayne und Finian, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während sie schon komplett ausgesorgt und vermeintlich alles hat, muss er hart arbeiten, um sich sein Arzt-Studium finanzieren zu können. Doch Rayne hat nicht alles, denn ihr fehlt ein normales Leben. Sie hat keinerlei Freunde und ihr Vater bestimmt über ihren Tagesablauf, sowie ihr Essen. Es ist ein Wunder, dass sie noch selbst bestimmen kann, wann sie auf Toilette darf! All diese Zwänge erfährt der Leser und schnell sympathisiert man mit Rayne.

Unbedingt möchte man jeden Wunsch mit ihr zusammen wahr werden lassen und entdeckt das Leben auf eine neue Art und Weise. Man erlebt erste Male erneut. Man spürt die gewonnene Freiheit und genießt sie zusammen mit Rayne. Und man hofft darauf, dass sie ihr Glück zusammen mit Finian findet. All diese erste Male, die Gefühle und das vollkommen neue Leben haben mich tief berührt und ich konnte das Buch nicht weglegen. Ich wollte mit Rayne zusammen nach Tennessee fahren und die Blaubeermarmelade ihrer Granny genießen. Ich wollte mich in die Steppdecken einkuscheln und die Sterne anschauen. Ich wollte träumen, lachen und hoffen. Und weinen, wenn sie traurig wahr. Rayne entdeckt wie ein Kind alles neu, was das Buch zu etwas Besonderem macht.

Auch das Cover ist einfach nur wunderschön. Ich liebe die Aufteilung in Rot und Blau und die Gestaltung des Buchtitels. Auch die tollen Zeichnungen des Hauses, der Blaubeeren, der Gitarre, des Fahrrads und des Wunschglases zeigen viel Liebe zum Detail. Die Illustrationen bei den Kapiteln runden das Ganze noch ab. Ich bin einfach verliebt in das Cover und die Gestaltung und kann mich nicht satt sehen.

Fazit:

Emma C. Moore aka Marah Woolf hat einen wundervollen Roman voller Liebe geschrieben. Auch, wenn das Ende mich tief getroffen hat und ich das Buch erst einmal verdauen musste, so habe ich es doch von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Und ich bin dankbar. Dankbar dafür, die Reise zusammen mit Rayne und Finian gegangen zu sein und dieses Buch lesen zu dürfen. Dankbar, dass Marah Woolf diese Geschichte mit uns allen geteilt hat. Du hast wirklich einen wunderschönen Roman geschaffen, Marah! Danke!

Das Buch bekommt 10 von 10 Punkte! Absolute Empfehlung! Holt es euch unbedingt! Außerdem findet man hinten das Rezept zu Grannys Blaubeermarmelade. 😉 Wenn das nicht ein Kaufgrund ist…

Weitere Infos:

  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Seiten: 278 als Hardcover
  • ISBN-10: 1537247670
    ISBN-13: 978-1537247670
  • Preis: 15,99€ für die gebundene Ausgabe

Viel Spaß beim Lesen und einen schönen Dienstagabend noch!