Weniger Blogaktionsteilnahme – Warum?

Eine Woche war nun Ruhe auf meinem Blog. Das Wetter hat mir ganz schön zugesetzt, ab Mittwoch kam dann noch ein Hexenschuss dazu. Geniale Woche also.

Aber ich hab mir auch ein paar Gedanken um einige Dinge auf meinem Blog gemacht. An manchen Aktionen nehme ich ja noch nicht so lange teil. Und ich finde alle für sich echt toll. Aber mich stört es, wenn ich zu manchen Themen nicht viel zu sagen habe. Wenn dann nur zwei Bücher dabei stehen und ich mir denke: Toll, das war es? Wenn ich nur einen Absatz formulieren kann. Dann macht es keinen Spaß, sondern stresst mich. Denn ich möchte hier meine Gedanken mitteilen. Ich möchte meinem Inneren einen Raum zur Entfaltung bieten.

Deshalb kommen jetzt nicht wöchentlich Beiträge zu den Aktionen, sondern nur, wenn ich wirklich etwas dazu zu sagen habe. Ich hoffe, das ist okay für euch. Denn so ist es für mich auch wieder entspannter. Das Bloggen grenzte in den letzten Wochen ziemlich an Stress – und das soll es nicht sein. Bloggen ist für mich ein Ausgleich. Stress habe ich im Alltag genug. Da kann ich das auf meinem Blog nicht gebrauchen.

Ich hoffe, es ist okay für euch, wieder etwas weniger von mir zu lesen. Aber ich möchte meine Beiträge nicht so halbherzig formulieren. Ich möchte euch mit meiner Begeisterung anstecken, meine ehrlichen Ansichten und Erzählungen mit euch teilen und eure Meinungen zu den Themen ebenso hören.

Ich wünsche euch noch einen schönen und angenehmen Montagabend!

Abnahme im Monat Mai … oder auch nicht.

Hallo ihr Lieben!

Eigentlich könnte ich mir diesen Beitrag sparen. Getan hat sich nämlich so viel: Nichts. Kein Gramm ging runter. Mein Gewicht hat zwar zwischendurch ein wenig Jojo gespielt, aber naja. Ich muss lernen, weniger zu essen. Dafür klappt es mit dem genug Wasser und Tee trinken gut und auch die Schritte erreiche ich mittlerweile fast täglich. Jetzt muss ich nur noch den Sport wieder integrieren. Aber da hab ich mir wieder was überlegt.

Gut ist aber, dass eine meiner Freundinnen nun auch mit Abnehmen angefangen hat und mich das zusätzlich anspornt und motiviert. Ich fühle mich dann auch gleich weniger schlecht, wenn ich in der Berufsschule manche Dinge aus Abnehmgründen ablehne, denn ich bin nicht mehr alleine. Davor kam ich mir oft doof vor, weil meine Freundinnen essen gingen und ich saß alleine da und hatte meine Bentobox und so weiter. Aber gut.

Der Urlaub hat meinem Gewicht auch nicht gut getan. Da konnte ich aber leider gar nicht entscheiden, was ich essen wollte. Ich musste essen, was auf den Tisch kam. Hmpf. Das war leider auch nicht immer lecker. Mehr dazu gibt es dann aber in meinem Reisebericht in den nächsten Tagen.

Meine Ziele für den Mai waren:

  • Gesünder essen (erreicht)
  • Weniger essen (Totaler Fail)
  • 6000 Schritte schaffen (erreicht, wird deshalb auf 7000 hochgesetzt)
  • etwas Geld sparen (darüber schweigen wir lieber)
  • Morgenroutine angewöhnen (Tja, ja, hab ich, aber ich muss sie für den Sommer ein wenig anpassen. Mehr dazu gleich)
  • Abendroutine angewöhnen (da tue ich mich noch etwas schwer)

Meine Ziele für den Juni sind also:

  • weniger essen
  • die ersten 5 kg abnehmen
  • 7000 Schritte schaffen
  • etwas Geld sparen
  • Morgenroutine ändern und angewöhnen
  • Abendroutine angewöhnen
  • mehr schlafen

Ich hab den Willen, all das zu erreichen! Und deshalb hoffe ich, dass es auch wirklich klappt!

Wie möchte ich meine Morgenroutine ändern?

Nun, erst einmal steht der Sommer vor der Tür. Das heißt, dass ich mich wieder weniger schminken werde bzw. nicht mehr so aufwendig, da ich sonst einfach nur schwitze wie ein Tier. Und das ist unangenehm. Ich hab morgens also mehr Zeit für etwas anderes. Dann möchte ich weniger Snoozen, sondern viel schneller in die Puschen kommen. Meine gewünschte Morgenroutine sieht dann also so aus:

04:00 Uhr: Wecker klingelt – Wach werden
04:02 Uhr: Zweiter Wecker klingelt – Handycheck für Nachrichten und Social Media
04:05 Uhr: Dritter Wecker klingelt – Aufstehen, Morgentoilette erledigen, Tee vorbereiten und ein Glas Wasser trinken
04:15 Uhr: Meditation für 10 Minuten
04:25 Uhr: Ab ins Bad, waschen, Zähne putzen, Anziehen, leichtes Make-Up auftragen
04:40 Uhr: Snacks und Früchtewasser für den Tag vorbereiten
05:00 Uhr: Mit Tee und Buch an Küchentisch setzen, in Ruhe lesen und Tee trinken, Papa wecken
05:25 Uhr: Ab zum Bus

Ich bin mal gespannt, wie das funktioniert. Aber andererseits bin ich auch zuversichtlich. Wenn ich den Willen hab, dann ist die Umsetzung das kleinste Problem.

Wie schaut eigentlich meine Abendroutine aus?

Der Vollständigkeit halber stelle ich die ebenfalls mal vor. Uhrzeiten sind dabei aber recht variabel, wobei ich die angegebene Uhrzeit eigentlich einhalten möchte. Das klappt nur leider nicht immer. Egal, hier ist meine Abendroutine:

21:00 Uhr: Essen und Getränke für den nächsten Tag in den Kühlschrank stellen, Tee vorbereiten
21:10 Uhr: Tasche für den nächsten Tag packen und bereitstellen, Kleidung heraussuchen und bereitlegen
21:20 Uhr: Abschminken, evtl. Duschen, waschen, Zähne putzen, Schlafanzug anziehen
21:40 Uhr: Noch ein bis zwei Kapitel lesen und dabei den Tee trinken

Ich halte euch natürlich auf dem Laufenden, wie das Ganze so läuft und funktioniert! Und auch über das Abnehmen, bzw. das Nicht-Abnehmen werde ich weiterhin berichten. So wünsche ich euch jetzt aber erst einmal einen schönen Tag! Lasst es euch gut gehen!

Abnahme im Monat April

Hallo ihr Lieben!

Hach, wieder ein Monat rum und ich bin kein Kilo leichter. Es ist zum Mäusemelken… Wobei, ich weiß ja, woran es liegt.

Wie lief es denn bei mir in diesem Monat?

Mit einem Wort: Schlecht. Ich bin noch immer im Futtermodus und es fällt mir schwer, meine Kalorien zu reduzieren. Falls da wer Tipps hat, wie ich das besser hinbekomme (ohne doofe Mittelchen), der kann mir sehr sehr gerne schreiben! (Ich bitte darum!)
Vielleicht schmöker ich demnächst auch wieder in dem Buch Fettlogik überwinden, denn da hatte ich das Gefühl, dass es mir eigentlich hilft. Nun gut, ich gebe den Kampf nicht auf. Ich hab diese Woche auch echt tolle Gerichte im Plan und ich werde damit einfach weitermachen. Allein schon, um euch tolle Gerichte vorstellen zu können! Denn das macht mir wahnsinnig viel Spaß.

Die Schritte erreiche ich dank dem Sauwetter momentan auch nicht. Ich hab bei Kälte und bei Nässe einfach null Bock rauszugehen und mich zu bewegen. Ich hoffe, es wird jetzt wenigstens wieder wärmer, sodass ich mich aufraffen und überzeugen kann. Vielleicht muss mir auch jemand in den Arsch treten! Wer weiß… Ich hätte nichts gegen einen Abnehm-Buddy, hihi!

Ich bin in letzter Zeit ein wenig ratlos, was ich noch machen könnte. Meine Schilddrüse ist laut Arzt okay. Liegt es also wirklich nur an zu wenig Schlaf, dass ich nicht abnehme? Dieses Problem wird sich nämlich erst wirklich ändern, wenn ich entweder meine Ausbildung fertig habe und woanders arbeite oder umziehe. Beides liegt noch in weiter Ferne… Also spare ich eben auf ein Auto und hoffe, dass es diesen Monat trotz geplantem Frankreich-Urlaub mit allen kulinarischen Leckereien besser läuft!

Um mich zu motivieren, habe ich mir einen Gewichtstracker, sowie einen Kalorien- und Schrittetracker in mein neues Bullet Journal gepackt, ebenso wie ein Food Diary und einen Essensplan. Das soll mir langfristig helfen, bewusst an diesem Problem zu arbeiten. Auch ein Sportplan ist integriert, allerdings fühle ich mich in den letzten Tagen kränklich, weswegen ich z.B. erstmal noch nicht Schwimmen gehe.

Also alles in allem hat sich nichts geändert. Wenn also jemand besonders gute Tipps hat, wie ich bei Verführungen widerstehen kann und wie ich den Hunger besiege, der mich immer zum gedankenlosen Einkaufen verleitet, wäre ich sehr erfreut! Meldet euch sehr gern bei mir!

Liebe Grüße und viel Erfolg allen Mitleidenden!

Abnahme im Monat Februar

Hallo ihr Lieben!

Da ich diese Postreihe regelmäßig machen möchte, kommt auch diesen Monat wieder ein Update.

Wie lief es denn bei mir in diesem Monat?

Um es kurz zu fassen: Katastrophal! Ich hab mir Anfang Februar eine fiese Erkältung eingefangen, die mich eine ganze Woche ans Bett/Sofa gefesselt hat und dann noch eine weitere Woche nicht los ließ. Dadurch konnte ich natürlich keinen Sport machen und Gedanken um Ernährung hab ich mir auch nicht groß gemacht. Die Quittung: Ich steh wieder da, wo ich am Anfang des Jahres stand… Aber das macht mir jetzt grade nicht so viel aus. Denn Ende März hab ich die Zwischenprüfung und ich drehe zwischendurch ganz schön ab. Daher ist erstmal Lernen und darauf vorbereiten wichtig. Alles andere steht erstmal hinten an.

So hab ich leider auch meine Ziele nicht erreicht. Aber wie gesagt, das macht nichts. Ich konzentriere mich im April wieder ganz fest darauf. Jetzt erstmal sorge ich dafür, gesund zu bleiben, zu lernen, dabei immer wieder Pausen zu machen und genug Schlaf zu bekommen. Klar, ich kann dabei schon auf meine Ernährung achten. Aber ich zähle jetzt gerade keine Kalorien, sondern versuche eben, so viel wie möglich selbst zu kochen, Zucker zu vermeiden, viel Obst und Gemüse zu essen und ungesüßte Getränke zu trinken.

Mein Gewicht hat sich etwas erhöht. Aber ich wiege mich im Augenblick auch nicht regelmäßig. Das wird auch erst wieder nach der Prüfung geschehen.

Somit habe ich für diesen Monat jetzt auch keine Ziele.

Ich halte euch dennoch auf dem Laufenden!

Erster  Berufsschultag – Über Hitze und Unproduktivität

Gestern war der erste Schultag im zweiten Lehrjahr. Endlich habe ich meine Freundinnen wiedergesehen und sehe sie jetzt wieder wöchentlich. Das Wiedersehen war sehr herzlich und wir haben uns alle umarmt. Direkt danach habe ich auch gleich noch die Geschenke bekommen, die im Juli an meinem Geburtstag noch nicht da waren: Ein Nachtara-Plüschtier und ein Mousepad mit einem Bild von Natsu drauf. Natsu ist der Protagonist von Fairy Tail, einem meiner liebsten Anime. 

Schon beim Reinkommen ist uns die stickige Luft und die Hitze im Klassenraum aufgefallen. Fenster haben wir zwar aufgemacht, da aber unser Raum gleich an did Hauptstraße grenzt, mussten zumindest diese Fenster wieder geschlossen werden. Der Lärmpegel war einfach zu hoch. Doch die Temperaturen wurden nicht geringer und die Konzentration war nicht da. Erfolglos versuchte unser Lehrer, uns für den Unterricht zu begeistern. Aber es half nichts, weshalb er dann früher Schluss gemacht hat. Ich hoffe sehr, dass es bald besser wird mit den Temperaturen. Ich mag den Unterricht sehr und möchte mich auch konzentrieren, aber ab einer Temperatur von 26°C bin ich einfach nicht mehr leistungsfähig. Ab 30°C ist mein Kopf völlig dahin. Und im Klassenraum hatte es gefühlte 36°C… 

Bevor wir aber nach Hause sind, haben meine Freundinnen und ich uns noch das Sushi gegönnt, auf das wir uns schon seit Tagen gefreut haben. Das musste einfach sein und es war so köstlich. ❤ 

Danach ging es dann nach Hause. Es tat gut, mal früher daheim zu sein als sonst, auch, wenn ich überhaupt nicht produktiv sein konnte. Ich hab nur ein paar Dinge erledigen können. Den ganzen Tag bekam ich aber das Gefühl nicht los, zu verglühen. Erst abends eine kalte Dusche sorgte für Abkühlung. Die Temperaturen sind einfach schrecklich. Ich freue mich auf erträgliche Temperaturen am Ende der Woche… 

Vor allem hoffe ich dann, auch zuhause wieder produktiver zu sein. Es wartet viel Arbeit auf mich! 

Frust beim Abnehmen

Guten Tag, ihr Lieben!

Lange habe ich nichts mehr dazu geschrieben. Aber es hat sich auch einfach nichts getan… Egal, wie viel Sport ich gemacht habe, welchen Sportplan ich verfolgt habe, was ich wie viel gegessen habe… Es tat sich nichts. Und das frustriert ungemein!

Ich bin eher wie ein Jojo rungehüpft. Mal ein, zwei Kilo verloren, dann waren sie wieder drauf. Was soll das? Das ist nicht, was ich möchte. Kalorien zählen bringt nichts. Das stresst mich nur und ist oft auch ungenau.

Aber was nun? Ich habe mich heute mal bei Weight Watchers angemeldet. Ich sehe sonst keine andere Möglichkeit mehr, so leid es mir tut. Die 90 Tage Body-Challenge hat bei mir nicht funktioniert. Außerdem möchte ich nicht mit überteuerten Protein-Shakes, Protein-Riegel oder Abnehmpulver abnehmen. Ich möchte so abnehmen. Mit gesundem Essen, der richtigen Menge und mehr Bewegung. Ich möchte lernen, wie ich all das in meinen oft stressigen Alltag integrieren und nutzen kann. Ich möchte fitter und gesünder werden. Dazu gehört auch, den Berg hochzukommen, ohne nach wenigen Schritten schon zu schnaufen. Oder mit meinem Freund das Einkaufszeug hochschleppen können. Oder mit Freundinnen in der Mittagspause beim Laufen reden. So viele Wünsche. 

Dafür möchte ich keine Shakes. Ich möchte morgens ein Müsli oder ein Brötchen. Mittags etwas Leichtes, lang anhaltend Sättigendes, das ich mit ins Büro nehme. Und abends dann die warme Mahlzeit. Ich möchte lernen, wie ich mit meinem Alltag abnehmen kann und wie ich damit dann mein Gewicht halten kann. Keine Shakes, Riegel oder Booster, sondern bewusster und gesunder Umgang mit Nahrungsmittel. 

Im Übrigen habe ich es mittlerweile geschafft, schneller satt zu werden. Ich esse weniger. Und ich trinke mehr. Ich trinke viel ungesüßten Tee oder Leitungswasser mit Zitronen drin. Dafür habe ich mir sogar extra spezielle Flaschen gekauft, in denen ich eine Art Aufbewahrungssieb für Obst habe. Dort schwimmt es nicht frei umher und das Wasser hat trotzdem den Geschmack der Früchte. Super toll! Ich bin begeistert! 

Außerdem teste ich gerade die 30 Tage Fitness Challenge-App. Bisher finde ich sie super. Ein genaueres Urteil werde ich aber nach Abschluss der ersten Challenge in einem separaten Beitrag schreiben. 

Habt ihr denn noch andere Tipps? Ich gehe jeden Tag vor der Arbeit eine halbe Stunde laufen. Ist mehr zum Wach werden als wirklich zum Trainieren. Könnte ich aber noch was anderes optimieren? Habt ihr Ideen, wieso es nicht klappt? 

In ärztlicher Untersuchung bin ich ja bereits. Dazu kommt aber auch genaueres, wenn meine Werte da sind. 

Liebe Grüße.

Warum ich jetzt Herbst möchte

Ich liege im Bett. Es ist jetzt 22:06 Uhr und es ist einfach zu warm. Ich schwitze. Mein Rolladen ist ein kleines Stück nach oben gezogen. Gerade mal so viel, dass kühle Luft hereinkommt, aber kein nerviges Krabbel- oder Flattervieh. Eine leichte Brise streift mich. Es ist dennoch nicht genug um mich abzukühlen. Zu warm. Viel zu warm. Ich bin erschöpft, aber die Wärme verhindert, dass ich ins Reich der Träume entschwinden kann. 

Der Tag war viel zu warm. Und viel zu anstrengend. Oder ich einfach zu müde. Eine bittere Traurigkeit erfasst mein Herz. Das Gefühl des Versagens durchdringt mich. Versagen darin, meine Erwartungen und Ziele heute nicht gänzlich erfüllt zu haben. Ich habe mich hinreißen lassen von dem Spaß, den ich hatte, als mein Bruder und ich zusammen einige Folgen Fairy Taim geschaut haben. Dabei war es kostbare, gemeinsame Zeit. Zeit, die es nicht für immer geben wird. Irgendwann werde ich ausziehen und wir werden uns wieder weniger sehen. Ich sollte dankbar sein und es genießen. Aber die Stimmen werden wieder laut. Meine Ansprüche an mich selbst. Mein innerer Kritiker, verstärkt durch meine Erschöpfung.“Du hast wieder mal keine Let’s Plays aufgenommen.“ „Wolltest du nicht deine Wäsche waschen?“ „Dein Zimmer hast du wieder nicht aufgeräumt.“ „Du musst noch einen Blogeintrag schreiben.“ „Die Bilder für die Buch-Challenge musst du noch machen.“ „Du wolltest deine Unterlagen sortieren.“ Das alles hallt durch meinen Kopf. Die Hitze schwächt meine stärkende Stimme. Diese Stimme sagt: „Aber du hast den Kuchen für die Arbeit gebacken. Du hast die Wäsche zusammen gelegt. Du hast geholfen, die Küche aufzuräumen. Und du hast Zeit mit deinem Bruder verbracht.“

Die ist mein Feind. Sie stärkt meine inneren Dämonen und macht mich schwach und verwundbar. Sie lässt es zu, dass die Dunkelheit wieder nach mir greift und mein Herz zerdrückt. Ich sollte stolz auf meine Taten sein. Nicht die ungeschafften Ziele beweinen. 

Sehnsüchtig denke ich an leuchtende Nebelfetzen im Morgengrauen, an kürzere und kühlere Tage, an goldenes und rotes Laub, das langsam von den Bäumen fällt und an Pilze, die aus dem Boden schießen. Ich freue mich auf Kürbisse, weniger Insekten, kühle Abende und regnerische Tage. Ich möchte mich auf die Couch mümmeln, mit einer Tasse Tee, einem guten Buch und eine Decke und dabei nur dem Regen zuhören. 

Während ich all das schreibe, schwirren die Schnaken um mich rum und stechen mich. Es juckt. Ich hasse diese Vieher. Und ich hasse es, dass ich heute so mies drauf war, so müde und verletzlich gewesen bin. 

Die Hitze zermürbt mich. Und ich denke voller Sehnsucht an meinen Freund. Bei diesem Wetter ist Kuscheln unangenehm und oft nicht ausgiebig möglich. Ein weiterer Grund, wieso ich den Herbst haben möchte. Ich möchte wieder neben ihm liegen können, ohne mich eklig klebrig zu fühlen oder sofort einen Hitzschlag zu bekommen. 

Ich hab keine Lust mehr auf 5 mal duschen oder auf Schwitzen, obwohl ich nichts tue außer atmen! Ich möchte Pullis tragen und frieren. Und langsam zum Winter kommen. 

Und ich möchte den 10.10.16 haben. Ein Jahr Konstantin und ich. Ein Jahr. Meine erste Beziehung, die solange hält und mich einfach nur erfüllt. Danke. ❤ 

Dieser Beitrag hat schon seit gestern in meinem Kopf gespukt. Deshalb musste ich ihn jetzt einfach entlassen. Ich hoffe, er gefällt euch. 🙂 Würde euch sowas öfters gefallen? 

Gute Nacht. ❤

Die Woche vor dem Urlaub

Guten Morgen, meine Lieben. 

Ich hab ab nächster Woche Urlaub und freue mich sehr darauf. Ich spüre es auch jetzt schon wieder, wie ich diese Erholpause herbeisehne. Meine Produktivität lässt stark nach, ich fühle mich schlapp und müde. Auch mit dem Sport klappt es nicht so gut und ich schleppe mich quasi nur in die Arbeit. 
Am Dienstag habe ich auch nein Berufsschulzeugnis für das erste Lehrjahr bekommen und bin mehr als zufrieden. Um Anschluss waren meine Freundinnen und ich noch Burger essen bei „Hans im Glück“ in Heilbronn. Oberlecker. ❤ Ich hab einen Western-Burger mit Süßkartoffelpommes gegessen, dazu gab es Zitroneneistee. Ein Traum! 
Nun freue ich mich aber wirklich sehr auf den morgigen Feierabend. Mein Kreislauf spinnt ein wenig und ich kann keinerlei Erfolge beim Abnehmeb verzeichnen. Ich muss wohl doch mal die Schilddrüse untersuchen lassen. Na gut, wenn ich da was neues weiß, melde ich mich zu diesem Thema. 
Heute hoffe ich einfach, dass der Tag schnell rumgeht. Irgendwie sind die Tage vor dem Urlaub immer die schlimmsten. Geht es nur mir so oder fühlt ihr euch auch immer so vor dem Urlaub? Was sind eure Tipps, um durchzuhalten? 

Habt ihr auch Tipps, falls es wirklich an der Schilddrüse liegt? Kennt ihr jemanden, der eine Unterfunktion hat und trotzdem abnehmen konnte?
Liebe Grüße 

Seelchen

„Die Welt ist so schlecht gerade.“

Diesen Satz lese ich in den letzten Stunden fast überall. Und überall posten Leute, wie viel Angst sie haben und deshalb Event XY absagen, zuhause bleiben oder öffentliche Verkehrsmittel meiden. Und zusätzlich noch, dass sie an jeder Ecke Gefahr sehen. Und es stimmt mich traurig. 
Angst ist eine gute Freundin – aber auch heimtückisch und gefährlich. 

Angst kann die Aufmerksamkeit erhöhen, dich vorwarnen und dich aus Gefahrensituationen retten. Aber sie kann auch dafür sorgen, dass wir nicht mehr klar sehen, panisch werden und Gefahren sehen, wo keine sind. Angst kann Hass und Misstrauen schüren. Sie treibt Menschen auseinander und ist der Nährboden für Terrorismus und Fremdenhass. 

Wir dürfen Angst haben, aber sie darf uns nicht kontrollieren. Wir müssen versuchen, einen klaren Kopf zu bewahren. Angst darf uns nicht in unserem Leben einschränken, unsere Lebensfreude nehmen und uns einreden, dass jeder nur Schlechtes möchte. Dem ist nicht so. Ja, es gibt Menschen auf der Welt, die schlimme Dinge tun. Ja, an jeder Ecke könnte Gefahr lauern. Aber genauso gut kann es passieren, dass man stolpert und unglücklich den Kopf an einem Tisch oder einem Fenster anschlägt. Oder dass nachts ein Kabel durchbrennt. Sollen wir deshalb dauernd in Watte rumlaufen? Nein. 

Wir haben nur ein Leben. Wir haben eventuell auch nur noch diesen einen Geburtstag, dieses Jahr, die nächsten 10 Jahre. Wir wissen nicht, wann, wo und wie wir sterben werden. Aber wir können anfangen, diese ungewisse Zeit zu genießen. Die Welt wird nicht schöner, wenn jeder sich nur mit den negativen Aspekten beschäftigt. Sie wird schöner, wenn jeder Einzelne anfängt, das Leben zu genießen, täglich Leuten etwas Gutes tut und hilft, wo er kann. Wenn wir anfangen, an jedem Tag Schönheit und Glück zu erkennen, erfüllen wir uns selbst mit dem größten Geschenk. Ja, es gibt schlechte Tage. Aber die muss es geben, um die guten zu erkennen und zu unterscheiden. Ebenso muss es schlechte Nachrichten und Taten geben, um sich über die guten zu freuen. Aber es gibt nicht viel mehr schlechtes als früher. Vielleicht wird gerade mehr berichtet und deshalb kommt es uns mehr vor. Aber die Welt war schon immer so. 

Dass sie schlecht wirkt, liegt aber an unserer Wahrnehmung und eben an der Berichterstattungsmanier der Nachrichtensender. Es is spannender, über Terror, Tod, Angst und Chaos zu informieren als über Jugendliche, die einer alten Frau über die Straße helfen oder Nachbarn, die im Einklang und mit freundschaftlicher Atmosphäre nebeneinander wohnen.  
Es sind oft die kleinen Dinge. Sei es eine einsame Blume auf einer Wiese oder an einer Straße. Sei es ein Schmetterling, der zu deinem Fenster hinein fliegt. Sei es die Nachbarin, die dich dankbar anlächelt, wenn du ihr hilfst, die Einkäufe nach Hause zu tragen. Oder sei es die alte Frau, die sich darüber freut, wenn man sie beim Vorbeigehen grüßt. 

Mich erfüllt es mit Glück, wenn ich Leuten ein Lächeln auf’s Gesicht zaubern kann. Und das ist leichter, als man sich oft eingestehen will. Es fängt schon bei einem selbst: Tu dir gutes, achte auf deine Gesundheit und gehe mit einem Lächeln im Gesicht durch die Welt. 

Und schon sehen die schlechten Nachrichten weniger schlimm aus. Schon schrumpft die Angst auf eine Größe, die man kontrollieren kann. Und schon ist die Welt ein besserer Ort, als man vorher gedacht hat. 
Jeden Tag geschehen schlimme Dinge. Aber jeder Tag bringt auch kleine Wunder mit sich. Wir müssen sie nur erkennen. 

Kein Fortschritt – mehr Sport

Guten Morgen!

Diesen Beitrag wollte ich eigentlich gestern schon bringen, habe es gestern aber verbummelt. Ich hab mich auch nicht gewogen und gemessen – das folgt jetzt nächste Woche.

Aber ich bin wieder voll in meinem Sportalltag drin. Von meiner Sommergrippe bin ich wieder vollkommen erholt und mit meinem neuen Sportplan klappt es sehr gut. Der sieht augenblicklich so aus:

image

Ich hoffe, man erkennt es gut. Ansonsten werde ich es nochmals so reinschreiben.

Ich bin allerdings noch dabei, alles so weit aufzubauen an Muskulatur, dass ich den zu 100% umsetzen kann. Aktuell schaffe ich keine 60sek x 3, sondern nur jeweils 10 Wiederholungen x 3. Aber ich bin zuversichtlich, dass das wird mit langsamer Steigerung. Ich hab die ersten zwei Tage auch leichten Muskelkater verspürt. Mittlerweile hat der sich aber verzogen. 🙂

Am Dienstag war ich auch mal wieder schwimmen. 60 Bahnen in 60 Minuten am Stück. Ich bin wahnsinnig stolz auf mich, denn anfangs konnte ich nicht mal 5 Bahnen am Stück ohne längere Pausen schaffen. Jetzt muss ich die Kondition weiter ausbauen und dann irgendwann das Tempo anziehen. Aber auch hier werde ich nur Schritt für Schritt vorgehen.

Dazwischen lege ich immer wieder eine Runde Yoga ein, um meine Muskulatur zu lockern, dehnen und entspannen. Es fühlt sich einfach nur gut an. 🙂 Kann ich jedem empfehlen.

An jedem Tag mache ich auch abends noch die Aufgaben aus unserer Facebook-Sportchallenge-Gruppe. Diese Woche sind es:
1h Joggen
100 Esel-Kicks (Donkey-Kicks) jeweils rechts und links
200 Knie-Heber
100 Beckenlifts
150 Kniebeugen
300 Hampelmänner
50 Ausfallschritte
50 Liegestützen
100 Trizepsdips
10 min Planks

Auch das tut mir abends echt gut, um nochmal Stress vom Tag abzubauen und den Frust rauszulassen.

Alles in allem bin ich soweit aber mit diesem Sportpensum zufrieden. So kann ich auch die Geburtstagspfunde wieder loswerden!

Wie schaut eigentlich euer Trainingsplan aus? Wie oft macht ihr Sport und vor allem welchen? Würde mich über den einen oder anderen Kommentar freuen. 🙂

Wünsche euch noch einen schönen Donnerstag!