Rezept: Zutaten zur Bento-Box I

Hallo ihr Lieben!

Da ich seit kurzem mittags immer eine Bento-Box esse, wollte ich euch einfach mal zeigen, wie ich die einzelnen Komponenten zubereitet habe. Wie man auf dem folgenden Bild erkennt, habe ich folgende Köstlichkeiten in meine Box gepackt:

  • Hackbällchen
  • Gedünstetes Gemüse
  • vegetarisches Sushi
  • Mini-Reisbällchen
  • Nüsse und Obst (Apfel und Birne)
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Meine Bento-Box, sehr lecker und macht satt.

Hackbällchen

Zutaten für 10-15 Hackbällchen:

  • 250 g Rinderhackfleisch
  • 1 Ei
  • 50 g Paniermehl (Bei Bedarf etwas mehr, wenn die Masse zu nass ist)
  • Salz, Pfeffer, Senf, Paprikapulver, Kräuter
  • 2 EL Sonnenblumenöl (für die Pfanne)

Zubereitung:

  1. Die Zutaten miteinander vermischen und gut verkneten. Die Masse darf nicht zu nass und nicht zu trocken sein. (Schwer zu beschreiben, wie es sein sollte.)
  2. Eine Pfanne mit dem Öl erhitzen.
  3. Die Masse zu kleinen Kugeln formen und nach und nach in dem heißen Öl braten, bis sie von allen Seiten schön dunkel sind.
  4. Abkühlen lassen und dann 3-4 Bällchen in die Bento-Box packen.

 

Gedünstetes Gemüse

Zutaten:

  • 1 Zucchini (mittelgroß)
  • 2 Möhren
  • 1 rote Paprika (kann auch gelb oder grün sein)
  • Kräuter der Provence, Salz, Pfeffer

Zubereitung:

  1. Zucchini waschen, halbieren und in Scheiben schneiden.
  2. Möhren schälen, putzen und ebenfalls in Scheiben schneiden.
  3. Paprika entkernen, waschen und in kurze Streifen schneiden.
  4. Entweder nutzt man die Pfanne, die man vorher für die Hackbällchen genutzt hat oder man erhitzt in einer anderen Pfanne wieder etwas Öl.
  5. Das Gemüse darin einige Minuten dünsten. Würzen und dann zur Seite stellen, damit es abkühlt.
  6. Eine kleine Portion in die Bento-Box geben. Den Rest kann man im Kühlschrank lagern, um täglich eine Portion in die Bento-Box füllen zu können.

 

Vegetarisches Sushi (Maki)

Zutaten:

  • Sushi-Reis
  • Nori-Blätter (getrocknete Algen)
  • Gemüse (bei mir Paprika)
  • Ich empfehle: Bambusplatte – ohne sieht es so vergewaltigt wie bei mir aus, haha

Zubereitung:

  1. Den Reis nach Packungsanleitung kochen. Er muss klebrig werden.
  2. Ein Nori-Blatt auf die Bambusplatte legen, eine dünne Schicht Reis drauf verteilen (am oberen Rand ein bisschen Platz lassen) und ein Streifen Paprika am unteren Rand hinlegen.
  3. Nun alles vorsichtig zusammen rollen. Den oberen Rand des Nori-Blattes anfeuchten und vorsichtig andrücken.
  4. Die Rolle nun halbieren, die beiden Hälften ebenfalls halbieren und so weiter, bis ihr aus einer Rolle 8 Stücke habt. Das Messer muss dazu aber wirklich sehr scharf sein, sonst zerreißt es alles!
  5. Stücke in der Bento-Box anrichten.

 

Mini-Reisbällchen

Zutaten:

  • Sushi-Reis
  • Nori-Blatt

Zubereitung:

  1. Reis nach Packungsanweisung kochen. Er muss klebrig werden.
  2. Abkühlen lassen.
  3. Hände anfeuchten (ganz wichtig!) und eine kleine Portion rausnehmen. Zu einer Kugel formen (oder ein Dreieck, wie man halt möchte).
  4. Ein Streifen vom Nori wegschneiden und an die Reiskugel vorsichtig andrücken.
  5. In der Bento-Box anrichten.

Die Onigiri, wie die Reisbälle heißen, haben eigentlich eine Füllung. Man kann alles reinfüllen, darauf habe ich bei den Mini-Bällchen nun aber verzichtet. Wer möchte, kann das aber tun.
Hat von euch schon mal jemand Sushi gemacht und kann mir einen Tipp bezüglich dem Reis geben? Bei mir zerfiel alles beim ersten Versuch total.

 

Das Obst habe ich einfach in Scheiben geschnitten und mit Zitronensaft beträufelt und die Nüsse in eine Muffinform gepackt.

Diese Woche probiere ich eine andere Variante, die ich dann ebenfalls vorstellen werde! Ansonsten seid gespannt, was noch so kommt.

Ich würde mich natürlich sehr über euer Feedback freuen. Ihr könnt die einzelnen Köstlichkeiten natürlich auch ohne Bento-Box zubereiten. Würde mich sehr freuen!

Euch noch einen schönen Montagabend!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezension: 161011 – Befreiung von Aurelia L. Night

Heute rezensiere ich das Buch 161011 – Befreiung von Aurelia L. Night, das gestern beim Tagträumer Verlag erschien. Von dort hab ich das E-Book auch kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Vielen Dank nochmal.

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du nur dazu erschaffen wurdest, zu töten?

Als Gabriel und 161011 zum ersten Mal aufeinandertreffen, scheint ihr Schicksal besiegelt: sie, die Vampirjägerin, er, der Vampir. Gabriel entführt 161011 und zeigt ihr ein Leben,
in dem sie eine fühlende Person und keine perfekte, namenlose Jägerin sein kann. 161011 will, trotz der Konsequenzen, die sie dort erwarten, ins Labor zurückkehren,
denn sie erkennt, wie sehr sie die einzige Familie, die sie hat, vermisst. Als Gabriel nach einer Mission jedoch nicht zurückkehrt,
muss sich die Jägerin zwischen ihrem alten Leben und den neuen Gefühlen entscheiden …

Design:

Das Cover hat mich von Anfang an wahnsinnig beeindruckt! Die leuchtenden Augen, die Stadt, … Es passt und die Farbgebung gefällt mir ganz besonders. Ich hab ja eh eine Schwäche für blaue Bücher und das hier würde so wunderbar in mein Regal passen! Aber ich hab es ja als E-Book und ob ich es mir nochmal extra als Taschenbuch hole, muss ich mir erst noch überlegen.
Auf alle Fälle gefällt mir das Cover. Ob die Seiten verziert sind, kann ich beim E-Book nicht sagen.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit dem Erwachen von der Protagonistin mit der Kennnummer 161011. Sie befindet sich in einer Glasröhre und kann sich befreien. Sie wird von Doktoren aufgeklärt, dass sie ein Experiment ist, um Vampire zu töten. So beginnt auch ihr Training, das ihr komplettes „Leben“ ausmacht.
Die Erzählperspektive wechselt zu Gabriel, einem Vampir, der in einem Nachtklub arbeitet. Wir erleben seinen Alltag und wie er merkt, dass er nun eine Seelenverbundene hat. Was das genau ist und was dies für Vampire bedeutet, erfährt man im Laufe der Geschichte.
Es dauert jedoch nicht allzu lange, da treffen die beiden aufeinander. Und ich kann euch sagen, da sprühen die Funken nur so!

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von 161011 und Gabriel erzählt. Dabei haben wir genauen Einblick in deren Gedanken und Emotionen. Die Handlungen der Beiden werden so transparenter, allerdings sind mir die Beweggründe und Handlungen von 161011 manchmal etwas fremd geblieben. Dennoch gefiel mir der Stil an sich ganz gut. Mein einziger Kritikpunkt ist da, dass manchmal Sätze aneinander gereiht oder verknüpft wurden, die eher getrennt geschrieben gehören. Beispiel: „Fassungslos schüttelte ich den Kopf, wie konnten Menschen nur so dumm sein?“ Das hat meinen Lesefluss leider häufiger gestört, da es nicht gerade selten vorkam. Sehr schade.

Die Geschichte plätschert am Anfang ein wenig vor sich hin. Es dauert ein bisschen, bis etwas wirklich spannendes passiert und dazwischen kommt es auch immer wieder zu kleinen, langatmigen Passagen. Dafür ist die Spannung an den actionreichen Stellen kaum auszuhalten! Auch einige Wendungen gegen Ende der Geschichte und das Ende selbst haben mich sprachlos zurückgelassen und richtig geschockt. Beim Ende war ich einfach nur noch fertig. Niemals hätte ich diesen Schluss erwartet. Ich weiß aber, dass ich nun die Fortsetzung unbedingt brauche!
Was mich aber besonders beeindruckt hat, war die gesamte Mythologie um die Vampire. Sie war plausibel und sehr detailliert erklärt. Die Mythologie wurde mit bekannten Mythen über Personen aus der Bibel und anderen Mythologien erklärt. So wurde altbekanntes neu verwertet. Mir fiel es nicht schwer, mir diese Legenden zu merken. Auch das mit den Verbundenen wurde gut eingewoben und so logisch erklärt. Hat mir sehr gefallen!

Die Protagonistin 161011 hat anfangs eher befremdlich auf mich gewirkt. Sie war ein totaler Sturkopf, was mich mindestens so sehr genervt hat, wie die Vampire, die das ertragen mussten. Sie war lange uneinsichtig und lenkt nur sehr schwer ein. Ihre eigene Meinung überdenkt sie kaum. Dennoch hat sie eine eindrucksvolle Wandlung vollzogen, was vor allem an Gabriel lag. Sie hat sich selbst und ihren Körper, das Leben richtig kennen gelernt. Mit jedem Kapitel wurde sie für mich greifbarer, menschlicher und sympathischer, sodass sie sich am Ende richtig in mein Herz geschlichen hat.

Bei Gabriel ging das schneller. Ich fand ihn von Anfang an interessant und spannend. Er macht einen sympathischen Eindruck und mir fiel es leicht, mich auf ihn einzulassen. Seine Handlungsweisen kamen mir allesamt logisch und nachvollziehbar vor. Er war von Anfang an ein greifbarer Charakter. Doch auch er macht eine Entwicklung durch. Er überdenkt Ansichten, die er zu Anfang der Geschichte verteidigt hat und öffnet sich immer mehr. Dafür hat mich das, was ihm geschehen ist, noch viel mehr zugesetzt und ich war richtig schockiert. Was passiert ist? Das müsst ihr leider selbst nachlesen!

Einen Antagonisten als Person gibt es an sich nicht direkt. Es fällt allerdings schnell auf, wer die Antagonisten sind. Jedoch sind das für mich gesichtslose Hüllen. Sehr schade, ich hätte gern jemand besonders betont gesehen. Aber so bleibt es bei diesen erst einmal harmlosen Gegnern.

Auch die Nebenpersonen lernt man leider nicht so gut kennen, was ich sehr schade finde. Gerade Gabriels Mutter oder seine beste Freundin Sascha hätten mich interessiert. Aber vielleicht kommt das ja noch. Ich würde es mir auf jeden Fall wünschen!

Fazit:

161011 ist eine wirklich gelungene Geschichte, die jedoch an den ein oder anderen Stellen ein wenig weiter ausgebaut oder überarbeitet sein könnte. Dennoch danke ich dem Verlag noch einmal für das Rezensionsexemplar und der Autorin für diese berührende Geschichte! Ich gebe dem Buch 7 von 10 Punkten!

Weitere Infos:

  • Verlag: Tagträumer Verlag
  • Seiten: 272 als Taschenbuch
  • ISBN-10: 3946843077
    ISBN-13: 978-3946843078
  • Preis: 13,90 €

Über die Autorin:

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Quelle: Author Wing

Aurelia L. Night wurde 1995 geboren und lebt mit ihren zwei verrückten Katzen und ihrem Freund in Niedersachsen. Schon immer hatte sie eine ausgeprägte Fantasie. Die Geschichten schwirrten schon im Kindesalter in ihrem Kopf herum. Nach der Ausbildung, während des Fachabiturs in Gestaltung, haben diese Geschichten in einem wunderschönen Notizbuch ihren Platz gefunden. Wenn sie gerade nicht am Schreiben ist, liest sie oder bestreitet gemeinsame Zockerabende mit ihrem Freund.

Quelle: Lovelybooks

Waiting on Wednesday: Die Schöpfer der Wolken von Marie Graßhoff

Es ist wieder Zeit für Waiting on Wednesday! Die Aktion Waiting on Wednesday habe ich bei Barbara’s Paradies zuerst gesehen. Jede Woche stellt man ein Buch vor, auf das man sich sehr freut und das erst noch erscheint.

Heute: Die Schöpfer der Wolken von Marie Graßhoff

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Die Schöpfer der Wolken von Marie Graßhoff – Quelle: Drachenmond Verlag

Klappentext:

Ciara kann in den Träumen anderer Menschen lesen wie in Büchern. Ihr ältester Bruder, der Schriftsteller Koba, ist der Einzige, der davon weiß. Als dieser jedoch auf unerklärliche Weise verstirbt, ändert sich für die junge Frau alles.
Kobas letztem Wunsch folgend, reist sie mit seinem neusten Manuskript nach Shanghai, um es dort einem dubiosen Verleger zu überreichen. Doch in der fremden Stadt kreuzen Menschen ihre Wege, die so sind wie sie. Menschen mit besonderen Fähigkeiten.
Als Erdbeben beginnen, den ganzen Planeten zu erschüttern, die Uhren verrücktspielen und fremde Dimensionen aus den Spiegeln dringen, begeben sich die jungen Erwachsenen gemeinsam auf die Suche nach dem wahren Grund ihrer Talente – und nach dem Grund dafür, warum die Welt um sie herum nach und nach zerbricht.

Erscheinungstermin: April 2017

Es ist mal wieder ein wirklich bezauberndes Cover! Und der Klappentext hat mich überzeugt, das Buch vorzubestellen. Ich freu mich schon sehr darauf! Vor allem freue ich mich auf die Anspielungen auf The Last Airbender, haha.
Dieses Buch muss einfach seinen Weg zu mir finden. ❤

Auf welches Buch wartet ihr denn sehnsüchtig?

Rezension: Snow Heart – Das Flüstern der Kälte von Olivia Mikula

Heute kommt endlich die schon lange angekündigte Rezension zu Snow Heart – Das Flüstern der Kälte von Olivia Mikula! Durch Prüfung und Zelda-Release hat sich das leider etwas gezogen, aber nun hatte ich mal eine ruhige Minute, um dem Buch die gewünschte Aufmerksamkeit zu schenken. 🙂

Klappentext:

Zwei wie Schnee und Feuer!
Caspara steht kurz vor ihrem Studienabschluss und bestreitet ihr Leben wie jede andere junge Frau bis auf einen Unterschied: Sie ist die Wiedergeburt einer Schneefrau. Jedoch führen die Eiskräfte auch unweigerlich zu ihrem Tod. Aus diesem Grund setzt sie ihre Fähigkeiten nur selten ein. Das ändert sich, als sie Wyatt kennenlernt. Mit ihm tauchen Wesen auf, die Casparas Macht erlangen wollen. Dringend braucht sie einen Plan, um ihre Feinde zu vernichten, ohne ihr Leben dabei zu verlieren.
Doch lohnt es sich tatsächlich, für Wyatt zu sterben?

Design:

Das Cover… hach, typisch für einen Drachenmond-Titel ist es mal wieder wunderschön. Zu sehen ist ein im Buch erwähntes Herz eines Schneefrau. Was es damit auf sich hat, müsst ihr zwar selbst nachlesen, aber die Stimmung aus dem eisigen Blau und dem goldenen Herzen spiegelt wundervoll die Stimmung des Buches wider. Gestaltet wurde es vom Cover-Gott himself, Alexander Kopainski. Als Mediengestalterin ziehe ich jedes Mal den Hut vor seinen Covern und als Coverlover streichle ich immer liebevoll über den Einband, während ich all die Details in mir aufsauge.
Aber auch im Inneren ist es einfach wunderschön. Jede Seite ist von einer zauberhaften Illustration eingerahmt. Auf der Kopfzeile erkennt man ein vierblättriges Kleeblatt, ebenfalls ein wichtiger Teil der Geschichte. Doch auch diesen Teil solltet ihr besser selbst entdecken. Ich bin auf jeden Fall schon optisch total verliebt gewesen. Es sieht einfach nur toll aus!

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit einem Einblick in das Erwachen der Nekromanten. Die Stimmung ist düster und man wird sofort neugierig auf diese bösen Wesen. Ein unbekannter Mann ist ebenfalls dort, den man allerdings schnell wieder vergisst – bis er später ebenfalls eine wichtige Rolle spielt.
Direkt danach beginnt auch schon die Geschichte der Protagonistin. Sie hat mal wieder einen ihrer regelmäßigen Anfälle, in denen Magie aus ihr heraus bricht und sie ohnmächtig wird. Ihre Großmutter schätzt es nicht, wenn sie diese Anfälle für sich behält, doch Caspara verrät nichts. Als dann auch noch ein rätselhaftes Schneegesicht auftaucht und sie durchgehend warnt, hat sie vollends das Gefühl, durchzudrehen. Das führt so weit, dass sie nicht weiß, wem sie noch vertrauen kann und wem nicht. Immer weiter spitzt sich die Lage zu und immer häufiger muss Caspara sich fragen, ob sie das alles ohne Einsatz ihrer Kräfte schafft.
Die Handlung beginnt harmlos und nimmt nach und nach immer mehr an Fahrt an. Am Ende von Teil 1 des Buches ebbt die Spannung etwas ab, Teil 2 setzt aber direkt wieder daran an und steigert die Spannung dann sogar noch. Das ganze Buch ist in der Ich-Perspektive gehalten, wodurch die Einblicke in Casparas Gefühls- und Gedankenwelt nachvollziehbar sind. Sie wuchs mir persönlich sehr ans Herz, denn der Erzählstil ist einfach locker und das Buch sehr humorvoll. Die einzelnen Passagen, in denen es um die Bösen geht, sind allerdings in der dritten Person verfasst, schüren die Spannung und Neugierde auf die restliche Handlung nur weiter an. Außerdem wird der Leser nicht nur einmal durch diese Häppchen auf die falsche Fährte geführt. Immer wieder fragt man sich, was denn nun wirklich passiert ist und was die Wahrheit ist und nicht nur einmal musste man die Erwartungen zum Ende ändern. Doch dabei passieren so viele lustige, gefühlvolle und spannende Szenen, dass einem das nichts ausmacht.
Nicht nur eine Wendung hat mich sprachlos zurückgelassen. Immer wieder kommen Dinge in diesem Buch ans Licht, die mich immer sprachlos werden ließen. Es ist wirklich ein Erlebnis und gut ausgearbeitet! Allerdings haben mich manche Sprünge von friedlich zu actionreich manchmal etwas überfordert, sodass ich erstmal kurz innehalten musste, um das Gelesene zu verarbeiten und die Information zu verstehen.
Viele Szenen sind auch sehr makaber, aber ich persönlich mag das. Romantik ist in diesem Falle nicht so stark vorhanden. Der Roman hat zwar seine gefühlvollen Seiten, aber es ist kein Romantasy in meinen Augen.

Besonders überrascht war ich dabei von Caspara. Man lernt sie als schlagfertige, knallharte und coole junge Frau kennen, die schon ihr ganzes Leben lang mit der Gewissheit lebt, durch ihre Magie zu sterben. Aufgrund dessen hat sie eine Wand aus Eis um ihr Herz gebaut und sich eine Leck-mich-am-Arsch-Einstellung angeeignet. Sie hat kaum so etwas wie ein Gewissen. Einzig ihre Großmutter bedeutet ihr sehr viel, da diese sie aufgezogen hat. Sie ist ihre beste Freundin und Vertrauensperson. Doch auch Wyatt, der neue Student in ihrem Kurs, schleicht sich langsam in ihr Herz. So vollzieht sie eine subtile, aber dennoch merkliche und tolle Entwicklung.

Auch Wyatt ist ein sehr sympathischer und netter junger Mann. Er ist nicht ganz so skrupellos wie Caspara, wertet das Ganze aber mit witzigen Buch- und Serien-Nerd-Zitaten wieder auf. Schnell wächst er einem ans Herz und die beiden werden ein tolles Team. Gemeinsam bestreiten sie das Abenteuer und erfahren so auch das ein oder andere Geheimnis über Wyatt. Meiner Meinung nach ist er die perfekte Ergänzung zu Caspara.

Über die Nekromanten erfährt man immer wieder etwas. Allerdings erinnerten sie mich anhand der Beschreibung ein wenig an Dementoren aus Harry Potter. Sie sind von Anfang an unsympathisch und durch die Details in der Geschichte ihrer Verbannung hat man die gesamte Zeit einen gewissen Respekt. Ihr Bemühen, an Caspara heranzukommen, ist wirklich einfallsreich.

Viele der Nebenpersonen wecken Sympathien und Antipathien. Da gibt es natürlich Casparas Großmutter oder die komische Naoko. Manche kann man nicht so recht einordnen und man überdenkt das ein oder andere Mal auch seine Meinung über die Personen, aber dennoch sind die Darstellungen dieser Person sehr gut gelungen.

Fazit:

Das Buch hat mich unterhalten, ein bisschen auch getroffen und immer wieder ungläubig staunend zurückgelassen. Die Spannung hat dafür gesorgt, dass ich es kaum weglegen konnte und immer wieder weiter lesen musste. Die Charaktere wuchsen mir ans Herz und das Design hat mich absolut überzeugt. Also alles in allem ein tolles Buch! Ich gebe dem Buch 9,5 von 10 Punkten und ziehe nur für die sprunghaften Übergänge ein bisschen was ab.

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seiten: 288 als Softcover
  • ISBN: 978-3-95991-110-8
  • Preis: 12,90 €

Über den Autor:

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Quelle: Facebook

Olivia Mikula ist das Pseudonym von Andreas Dutter.

BESTER DEUTSCHSPRACHIGER DEBÜTAUTOR 2015

Ich bin 1992 in Österreich geboren und hier habe ich auch meine Leidenschaft entdeckt: Das Schreiben und Lesen von Büchern.

An der Handelsakademie Wiener Neustadt habe ich mein Abitur absolviert und an der Universität Wien Kultur- und Sozialanthropologie studiert.

Nebenbei arbeite ich natürlich an meinen Büchern, versuche euch den Nervenkitzel der Bücher näher zu bringen (als brividolibro) und bin als Online-Promoter tätig.

Als OLIVIA MIKULA veröffentliche ich Liebesromane – New Adult.

Quelle: Homepage

Show it Friday: Zeige ein Buch, welches als Buch wesentlich besser als die Verfilmung war

Heute gibt es wieder einen Beitrag zum Show it Friday von Sunny’s magic books und Seductive Books. Was diese Aktion ist, könnt ihr auf ihren Blogs nachlesen.

Die heutige Aufgabe lautet:

Zeige ein Buch, welches als Buch wesentlich besser als die Verfilmung war.

Edelsteintrilogie
Die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier und die Filme der Edelsteintrilogie auf DVD.

Das wäre die Edelstein-Trilogie. Ich habe die Bücher geliebt. Sie haben mich so gefesselt, dass ich die komplette Trilogie innerhalb von zwei Tagen durchgelesen hatte. Ja, gut, ich war da auch krank, aber hey, ich hab sie wirklich im Ganzen verschlungen. Auch die Filme fand ich gut, aber die Bücher waren eben einen Ticken besser.

1. Wie ist deine Meinung zu dem Buch bzw. wieso liegt es noch auf  deinem SuB oder steht auf deiner Wuli?

Wie gesagt, ich liebe diese Bücher. Sie gehörten zu meinen Highlights im letzten Jahr und haben mich einfach nur begeistert und mitgerissen. Es war ein richtiges Erlebnis, sie zu lesen.

2. Wie ist deine Meinung zu dem Cover des Buches?

Ich liebe die Cover der Bücher. Sie haben einfach Charme. Sie sind auf eine gewisse Art einfach und dennoch mit so viel liebe zum Detail.

3. Hast du schon andere Bücher des Autors gelesen? Wenn ja wie waren diese?

Leider noch nicht, aber es sind schon ein paar auf der Wunschliste. 🙂 Sie müssen nur noch den Weg zu mir nach Hause finden!

Welches Buch fandet ihr besser als die Verfilmung?

Rezept: Gemüse-Reis-Pfanne mit Joghurt

Hallo ihr Lieben!

Viele haben gestern mein Bild zu meinem Mittagessen auf Instagram und Facebook gesehen und einige haben sich das Rezept dazu gewünscht. Also stelle ich euch hier meine Version vor. Das Original-Rezept, das mich dazu inspiriert hat, findet ihr auf Sallys Blog.

Hier kommt jetzt meine Version. Ich habe sie weniger orientalisch gemacht. Manches blieb gleich, manches hab ich aber auch verändert.

Zutaten für ca. 3-4 große Portionen:

  • 200g Brokkoli (frisch oder TK)
  • 150g Erbsen (frisch oder TK)
  • 200 g Reis
  • 1 Zwiebel, mittelgroß
  • 1 Dose Sonnenmais
  • 1 Dose gehackte Tomaten
  • Gemüsebrühe
  • 2 EL Olivenöl
  • Saft einer halben Zitrone
  • Zitronenabrieb
  • Salz, Pfeffer, Kräuter (Petersilie, Kräuter der Provence)
  • 1 TL Paprika, edelsüß
  • 1 TL Kurkuma

Zubereitung:

  1. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden. Im Olivenöl andünsten, bis sie glasig werden. Brokkoli, Erbsen und Mais hinzufügen. Alles anbraten lassen. Kurkuma, Salz und Paprikapulver hinzufügen. Alles gut umrühren.
  2. Reis hinzugeben und alles anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen. Salz und Pfeffer hinzufügen und alles aufkochen lassen. Bei mittlerer Hitze 10-20 Minuten mit geschlossenem Deckel garen.
  3. Das Ganze bei abgeschaltenem Herd nochmal 5 Minuten quellen lassen. Zitronenabrieb, Zitronensaft und Tomaten hinzufügen und gut vermischen.
  4. Kräuter unterrühren und mit Joghurt servieren. Guten Appetit!

Ich wünsche allen viel Spaß beim Nachkochen! 🙂

 

Waiting on Wednesday: Funkenmagie: Farbenspiel der Macht von Liane Mars

Es ist wieder Zeit für Waiting on Wednesday! Die Aktion Waiting on Wednesday habe ich bei Barbara’s Paradies zuerst gesehen. Jede Woche stellt man ein Buch vor, auf das man sich sehr freut und das erst noch erscheint.

Heute: Funkenmagie: Farbenspiel der Macht von Liane Mars

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Funkenmagie: Farbenspiel der Macht von Liane Mars – Quelle: Homepage des Drachenmond Verlags

Klappentext:

Als sich Inea in den geheimnisvollen Eamon verliebt, ahnt sie nicht, dass er der Retter ihres Volkes ist: Ein Krieger, der in Zeiten höchster Not erschaffen wird. Danach muss er jedoch vernichtet werden, weil seine Macht ihn zum Bösen verändert. Doch was passiert, wenn dieser Krieger zu lieben beginnt? Als genau dies geschieht, droht Eamon seine Magie zu verlieren. Nur wenn er Inea und damit die Frau, die er in sein Herz geschlossen hat, tötet, kann er seine Bestimmung erfüllen. Inea will ihn trotz der Gefahr nicht aufgeben und stellt sich einem kaum greifbaren Gegner: der Funkenmagie.

Erscheinungstermin: März 2017

Hach, der Klappentext klingt dramatisch und vielversprechend. Ich freu mich schon, sollte das hübsche Büchlein bald bei mir ankommen. Das Cover wurde mal wieder von Alexander Kopainski gestaltet. Es ist einfach nur wunderschön. Und ich hoffe, die Geschichte wird ebenso schön.

Auf welches Buch wartet ihr denn sehnsüchtig?

Rezept: Kokosmilch-Quinoa-Porridge mit Mango

Hallo ihr Lieben!

Am Montag und Dienstag letzte Woche hatte ich Urlaub und hab damit mal ein bisschen was Neues ausprobiert. Statt den üblichen Overnight Oats gab es mal wieder Porridge – allerdings dieses Mal mit Quinoa statt mit Haferflocken. Ich wollte einfach etwas Neues austesten. Dazu eben Mango.

Allerdings habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Ich hab die TK-Mango zu früh dazu gegeben und dann zu lange mitgekocht – sie hat sich teilweise aufgelöst. Macht diesen Fehler nicht. Es hat zwar dennoch gut geschmeckt, aber so ist es eigentlich nicht vorgesehen. Vielleicht nehmt ihr auch einfach komplett frische Mango, dann müsst ihr sie nicht mitkochen. Kommen wir nun aber zum Rezept:

Zutaten:

  • 50 g Quinoa
  • 50 ml Milch
  • 100 ml Kokosmilch
  • 1 EL Rohrzucker
  • 1 Mango (oder 100 g TK-Mango)

Zubereitung:

  1. Quinoa mit Milch und Kokosmilch in einem Topf langsam zum Kochen bringen und dann quellen lassen.
  2. Wenn frische Mango verwendet wird, diese schälen, in Würfel schneiden und auf das Porridge geben. Bei TK-Mango 100 g zu Porridge dazu geben und kurz mitkochen lassen. (Wirklich nur kurz!!!)
  3. Mit Zucker dekorieren und servieren! Guten Appetit!

Ich bin gespannt, wie es euch schmeckt. Mir hat es sehr gut gefallen. Zumal ich so meinen kleinen Rest Quinoa loswerden konnte. Ich würde mich sehr über euer Feedback freuen, wenn ihr es austestet!

Rezept: Overnight Oats mit Ananas und Kokos-Quark

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich mal wieder ein leckeres Overnight-Rezept für euch. Diese Oats gab es bei mir letzte Woche zu essen, waren super fruchtig und exotisch und haben mich schön satt gemacht.

Ich hab mich dieses Mal wieder von overnight-oats.de inspirieren lassen, das Rezept aber etwas abgewandelt.

Hier ist meine Variante:

Zutaten:

  • 50 g kernige Haferflocken
  • 100 ml Ananassaft
  • 100 g Magerquark
  • 50 ml Kokosmilch (z.B. von Alpro Kokosmilch)
  • 10 g Kokosflocken
  • Wer mag: 1 EL Agavendicksaft
  • 100 g Ananas

Zubereitung:

  1. Ananassaft und Haferflocken in einem verschließbaren Gefäß mischen.
  2. Magerquark, Kokosflocken, Kokosmilch und Agavendicksaft verrühren. Kokos-Quark auf die Haferflocken geben.
  3. Ananas drauf schichten. Verschließen und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Mich hat es auf jeden Fall überzeugt. Es war zwar eine größere Menge als sonst, aber es hat super geschmeckt. Probiert es gern mal aus! Würde mich über euer Feedback freuen.

Abnahme im Monat Februar

Hallo ihr Lieben!

Da ich diese Postreihe regelmäßig machen möchte, kommt auch diesen Monat wieder ein Update.

Wie lief es denn bei mir in diesem Monat?

Um es kurz zu fassen: Katastrophal! Ich hab mir Anfang Februar eine fiese Erkältung eingefangen, die mich eine ganze Woche ans Bett/Sofa gefesselt hat und dann noch eine weitere Woche nicht los ließ. Dadurch konnte ich natürlich keinen Sport machen und Gedanken um Ernährung hab ich mir auch nicht groß gemacht. Die Quittung: Ich steh wieder da, wo ich am Anfang des Jahres stand… Aber das macht mir jetzt grade nicht so viel aus. Denn Ende März hab ich die Zwischenprüfung und ich drehe zwischendurch ganz schön ab. Daher ist erstmal Lernen und darauf vorbereiten wichtig. Alles andere steht erstmal hinten an.

So hab ich leider auch meine Ziele nicht erreicht. Aber wie gesagt, das macht nichts. Ich konzentriere mich im April wieder ganz fest darauf. Jetzt erstmal sorge ich dafür, gesund zu bleiben, zu lernen, dabei immer wieder Pausen zu machen und genug Schlaf zu bekommen. Klar, ich kann dabei schon auf meine Ernährung achten. Aber ich zähle jetzt gerade keine Kalorien, sondern versuche eben, so viel wie möglich selbst zu kochen, Zucker zu vermeiden, viel Obst und Gemüse zu essen und ungesüßte Getränke zu trinken.

Mein Gewicht hat sich etwas erhöht. Aber ich wiege mich im Augenblick auch nicht regelmäßig. Das wird auch erst wieder nach der Prüfung geschehen.

Somit habe ich für diesen Monat jetzt auch keine Ziele.

Ich halte euch dennoch auf dem Laufenden!