Rezept: Haferwaffeln

Hallo ihr Lieben!

Am Wochenende hat overnight-oats.de ein Rezept zu Haferwaffeln vorgestellt. Da das echt toll klang und ich für mich und meine Geschwister noch etwas zum Frühstücken machen wollte, was einfach mal was besonderes war, habe ich das Rezept ausprobiert. Allerdings habe ich ein bisschen was abgeändert. Statt Haferflocken habe ich das Hafermehl aus dem Produktpaket von Hafer – Die Alleskörner verwendet. Dazu statt Zucker braunen Zucker.

Zutaten für 6 Portionen (3 Haferwaffeln/Portion):

  • 450 g Hafermehl
  • 1 Päckchen Backpulver (ca. 15 g)
  • 750 ml Milch
  • 3 TL brauner Zucker
  • eine kräftige Prise Salz
  • 3 Eier

Zubereitung:

  1. Mehl und Backpulver mischen. Zucker und Salz dazu geben, ebenso die Eier.
  2. Alles kurz verrühren und die Milch unter weiterem Rühren dazugeben, bis ein glatter, flüssiger Teig entsteht.
  3. Waffeleisen vorheizen, leicht einfetten und nun die Waffeln nacheinander ausbacken.
  4. Mit gewünschten Zutaten servieren (Nutella, Apfelmus, Nüsse, Früchte etc.)

Meine Geschwister waren begeistert. Und auch ich fand es echt lecker. Es ist mal eine nette Abwechslung und hat auch mehr gesättigt als normale Waffeln. Nur meine Toppings waren wohl nicht so gesund, hihi. Aber den Klecks Nutella und das Apfelmus musste einfach sein.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Ausprobieren und guten Appetit! Und danke an overnight-oats.de für das Originalrezept!

Waiting on Wednesday: Raubzug des Phoenix von D. B. Granzow

Es ist wieder Zeit für Waiting on Wednesday! Die Aktion Waiting on Wednesday habe ich bei Barbara’s Paradies zuerst gesehen. Jede Woche stellt man ein Buch vor, auf das man sich sehr freut und das erst noch erscheint.

Heute: Raubzug des Phoenix von D. B. Granzow

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Raubzug des Phoenix von D. B. Granzow

Klappentext:

„Wenn der Mensch überleben will, geht er über Leichen. Er ist ein Raubtier. Nichts weiter als ein gefährliches, mordendes Raubtier. Egoistisch. Skrupellos. Unmoralisch.
Ich dachte immer meine Familie wäre anders. Ich habe mich geirrt.“

Als ihrer Mutter der Fiebertod droht, begibt sich die 15-jährige Hayden entschlossen auf die Reise mit nur einem Ziel vor Augen: die Raubnacht. Viermal jährlich darf das Lagerhaus in der Stadt geplündert werden und genau dort hofft Hayden, die rettende Medizin für ihre Mutter zu finden. Auf ihrem Weg stolpert sie über eine Wahrheit, die ihr von der Familie verschwiegen wurde und sie begreift, dass manche Dinge nicht grundlos unausgesprochen bleiben. Auf einmal gibt es nur noch eine einzige Gewissheit. Dieser Raubzug könnte zugleich ihr letzter sein, denn die gefährlichste Lüge ihrer Familie war das Schweigen.

VIER Nächte.
DREI Städte.
ZWEI Milliarden Menschen.
EIN Ziel: Überleben.

Erscheinungstermin: Mai 2017

Ich bin schon soooooo gespannt! Das wird sicher fesselnd und düster und spannend. Ich freu mich generell schon sehr auf den Mai. Da kommen besonders tolle Bücher heraus.

Auf welches Buch wartet ihr sehnsüchtig?

Rezept: Zitronenhähnchen mit Gemüsereis

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich ein neues Rezept für euch, das ich vor kurzem selbst ausgetestet habe: Zitronenhähnchen mit Gemüsereis. Ich fand es wirklich gut und perfekt für die Arbeit. Es ist möglicherweise nicht jedermanns Geschmack, aber meinen trifft es auf jeden Fall.

Zutaten für 2 Portionen:

  • 2 Hähnchenbrustfilets
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikapulver, edelsüß
  • 20 g Mehl
  • 3 EL Butter
  • getrockneter Estragon
  • 2 EL Zitronensaft
  • 1 unbehandelte Zitrone
  • 75 g Reis
  • 1/2 Dose Gemüsemix (oder 150 g TK-Gemüse nach Geschmack oder frisches Gemüse)

Zubereitung:

  1. Den Reis wie gewohnt kochen. Mit Salz abschmecken und abgesiebtes Gemüse untermischen. Kurz garen lassen, bis alles erwärmt ist. Warmhalten und beiseite stellen.
  2. Haut und Sehnen bei den Hähnchenbrustfilets entfernen, die Filets waschen und trocken tupfen. Das Fleisch flach klopfen und mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver würzen. Anschließend im Mehl wenden.
  3. 2 EL Butter in einer Pfanne erhitzen. Fleisch von jeder Seite durchbraten, bis es die gewünschte Bräune hat. Aus der Pfanne nehmen und warm halten.
  4. Restliche Butter in einer Pfanne erhitzen und Estragon in der Butter andünsten (wer mag, kann auch noch frische Petersilie hinzufügen). Zitronensaft unterrühren und alles einmal aufkochen lassen.
  5. Die Filets in die Zitronenbutter legen. Die Zitrone heiß abwaschen, trocken tupfen und in Scheiben schneiden. Die Scheiben zu den Filets dazu geben, kurz unterrühren und dann mit Gemüsereis servieren.

Hier weiß ich nun allerdings nicht, wie man das abwandeln könnte. Höchstens beim Gemüsereis fielen mir noch Variationen ein, aber bei dem Hähnchen bleibe ich vorerst bei dieser Variante. Ich würde mich aber freuen, wenn ihr es nachkocht und mir eure Einschätzung geben würdet!

Schönen Dienstag euch!

Rezension: Im Schatten deines Herzens von Kerstin Arbogast

Heute rezensiere ich das Buch Im Schatten deines Herzens von Kerstin Arbogast. Es erschien im Drachenmond Verlag.

Klappentext:

„Meine Flucht war sinnlos. Bereits jetzt in diesem Moment gehörte ich dir.“Wenn aus Träumen Albträume emporwachsen, ein Jäger zum Gejagten und eine Gejagte selbst zur Jägerin wird, dann finden Märchen und Fabeln ihren Weg in die Wirklichkeit.
Um zum Star der elterlichen Pferdeshow zu werden, ist dem Stuntreiter Jarosch kein Preis zu hoch. Eine geheimnisvolle wie gefährliche Stute soll ihm zum erhofften Erfolg verhelfen – selbst wenn sie ihn seine Seele kostet.
Als Johanna Jarosch und seinem wilden Pferd begegnet, kann sie sich deren Faszination nicht lange verschließen. Doch kann sie die dunklen Schatten der beiden verscheuchen, ohne selbst davon verschlungen zu werden?

Design:

Das Cover ist ganz schön. Man erkennt ein junges Mädchen mit geschlossenen Augen, sowie ein weißes Pferd. Drum herum wurden weiße Blätter und zarte Blüten zur Verzierung platziert. Leider finde ich es aber nicht atemberaubend, sondern einfach nur okay. Es passt zur Geschichte, würde mich im Laden aber leider nicht anlocken.

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt mit Jaroschs Jagd nach der Stute, macht zwischendurch dann aber Sprünge in der Zeitspanne zur Zeit danach, was mich anfangs echt irritiert hat. Vor allem die Textpassagen der Stute haben mich verwirrt. Es wird zwar im Laufe erzählt, was weiterhin passiert ist, aber manchmal rückt das ein bisschen in den Hintergrund. Nach ein paar Seiten lernt man auch Johanna kennen, die mit ihrer Familie erst hergezogen ist und sich sofort mit den Nachbarn in ihrem Alter angefreundet hat. Sie ist begeisterte Reiterin und hat ihr Pony auf dem Talwiesenhof, auf dem auch Jarosch seine Stute unterbringt. So laufen sie sich immer wieder über den Weg. Da sie auch in die selben Kurse in der Schule gehen, kreuzen sich auch dort ihre Wege. So kommt es, wie es kommen muss: Jarosch vernachlässigt die Stute, da sie ihm nur Probleme bereitet. Johanna nimmt sich ihr an und säubert täglich ihre Box etc. So entwickelt sich ein gutes Verhältnis zwischen ihr und der Stute und auch das Verhältnis zu Jarosch wird besser. Jedoch kommen dann noch einige Schwierigkeiten auf die beiden zu.

Anfangs plätschert die Geschichte so ein wenig daher. Spannend wird es erst, als Jarosch Johanna ins Vertrauen zieht und ihr nach und nach Einzelheiten über die Jagd erzählt. Und auch die Vorfälle auf dem Talwiesenhof lassen die Spannung steigen. Das Finale hab ich dabei regelrecht verschlungen und auch das Ende war schön.

Leider hatte ich aber den Eindruck, dass es manchmal zu viele Konflikte gab, die dann doch in den Hintergrund gerückt und ein wenig vergessen wurden. Später wurden sie zwar wieder aufgegriffen, aber es war dennoch sehr viel, das im Argen lag, sodass man auch leicht den Überblick verloren hat.

Jarosch war mir dabei anfangs sehr unsympathisch. Er hat die Stute nicht gut behandelt und wirkte generell wenig vertrauenswürdig und sehr düster. Ich hatte keinen guten Eindruck von ihm. Das hat sich aber im Laufe der Geschichte gebessert. Er ist mir dann auch sehr ans Herz gewachsen. Dabei hat er auch eine beachtliche Entwicklung durchgemacht.

Johanna dagegen war von Anfang an sehr lieb und schüchtern. Sie ist eine typische Pferdeliebhaberin, total brav und bleibt im Grunde auch die ganze Geschichte über so. Ich fand es ein wenig schade, dass man von ihrer Vergangenheit gar nichts erfahren hat. Sie wirkte so auf mich leider sehr platt. Mehr Tiefe gewann sie leider auch im späteren Verlauf auch nicht dazu und ich konnte in ihrem Charakter auch keine Weiterentwicklung erkennen.

Die Freunde von Johanna lernen wir auch nur oberflächlich kennen. Gregor steht auf die Dorf-Schönheit Skye, die ihn aber nicht beachtet. Außerdem verbindet ihn irgendein Konflikt mit Jarosch, der sich bis knapp vor dem Ende durchzieht. Verena steht auf Gregors besten Freund Micha, die dann unzertrennlich sind, obwohl Micha wie ein taktloser Idiot wirkt. Das sind aber so die einzigen Punkte, die man über die Freunde erfährt.

Auch die Brüder von Jarosch werden nur oberflächlich dargestellt. Adam, der ältere Bruder, ist der Star der Pferdeshow und hat eine große Karriere vor sich. Matti hingegen ist das Nesthäkchen und sieht in seinen Brüdern seine Vorbilder.

Dafür spielen natürlich die Stute und die Pferde von Jarosch und Johanna eine große Rolle. Ich bin jetzt nicht so ein großer Pferdefan, aber sie wurden doch echt schön und toll beschrieben. Vor allem die geheimnisvolle Stute hatte etwas faszinierendes an sich. Sie wurde mir gegen Ende auch sympathischer, obwohl sie anfangs doch sehr düster und aggressiv war.

Die Geschichte war also für mich nicht unbedingt ein Highlight, aber dennoch sehr schön. Ich hab das Lesen mehr und mehr genossen.

Fazit:

Für Pferdeliebhaber dürfte das Buch sicher was sein. Aber auch Leute, die Liebesgeschichten mit einem Hauch Fantasy und Märchen mögen, dürften bei diesem Buch auf ihre Kosten kommen. So war es für mich okay. Die Abschnitte in der Sicht der Stute sind verwirrend. Dafür wird die Geschichte zum Ende hin immer spannender und alle Fragen wurden geklärt. An manchen Charakteren hat es meiner Meinung nach an Tiefe gefehlt, aber Jarosch war dafür am Ende sehr sympathisch. Ich gebe dem Buch also 6 von 10 Punkten.

Vielen Dank an Kerstin Arbogast für das Rezensionsexemplar und die Geschichte an sich!

Weitere Infos:

  • Seiten: 430 Seiten als Softcover
  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • ISBN: 978-3-95991-077-4 (Softcover)/ 978-3-95991-177-1 (E-Book)
  • Preis: 14,90 € als Softcover / 4,99 € als E-Book

Über die Autorin:

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Quelle: Drachenmond Verlag

Kerstin Arbogasts Liebe zu Jugend- und Fantasyliteratur entstand, zugegebenermaßen, mit einem Jungen, der im Sonnenlicht funkelt. Der Traum, eine eigene Geschichte auf Papier zu bannen, erwachte jedoch erst Jahre später.
Sie liebt Bücher mehr als Ebooks, Bücherregale mehr als Schuhregale, Fernsehserien mehr als Kinofilme, Schokoeis mehr als Brokkoli, Sonntage mehr als Montage, Land mehr als Stadt, Hunde mehr als Pferde – aber auch nur, weil ihre beiden Hütehunde bei dieser Entscheidung ein Wörtchen mitzureden hatten.

Quelle: Drachenmond Verlag

Rezension: Funkenmagie: Farbenspiel der Nacht von Liane Mars

Heute habe ich wieder eine Rezension für euch. Funkenmagie: Farbenspiel der Nacht erschien Ende März beim Drachenmond Verlag. Ich hatte es mir vorbestellt und direkt gelesen.

Klappentext:

Als sich Inea in den geheimnisvollen Eamon verliebt, ahnt sie nicht, dass er der Retter ihres Volkes ist: Ein Krieger, der in Zeiten höchster Not erschaffen wird. Danach muss er jedoch vernichtet werden, weil seine Macht ihn zum Bösen verändert. Doch was passiert, wenn dieser Krieger zu lieben beginnt? Als genau dies geschieht, droht Eamon seine Magie zu verlieren. Nur wenn er Inea und damit die Frau, die er in sein Herz geschlossen hat, tötet, kann er seine Bestimmung erfüllen. Inea will ihn trotz der Gefahr nicht aufgeben und stellt sich einem kaum greifbaren Gegner: der Funkenmagie.

Design:

Das Cover ist wiedermal eine wahre Augenweide, wie häufig beim Drachenmond Verlag. Die Hand irritiert zwar ein bisschen, aber die Funken, die Symbole und der Schriftzug harmonieren einfach. Es wirkt strahlend, magisch und geheimnisvoll.
Im Inneren ist das Buch recht einfach gestaltet. An jedem Kapitel findet man eins der Symbole von außen. Ansonsten ist es im Inneren recht „schmucklos“. Die Geschichte braucht meiner Meinung nach aber auch keinen Schmuck, um zu funkeln.

Meine Meinung:

Am Anfang lernen wir den Alltag während des Krieges von Inea kennen. Sie arbeitet als Kaminfegerin im Schloss Tul Dalla und wohnt auch dort zusammen mit ihren Drachen Fluh und Diamad und mit ihrer Freundin Mina, einer kleinen Sidhe (Feenwesen). In der Mittagspause möchte Mina, dass Inea mit ihr isst, aber Inea möchte ein klein wenig Privatsphäre haben und zieht sich zum umgestürzten Südturm zurück, auf ihre Plattform. Eine Art Rückzugsort für die junge Arven. Dort angekommen merkt sie aber, dass sie nicht allein ist. Ein Fy, also ein Kriegsmagier, sitzt dort mit seiner Elfenkatze. Zuerst will sie ihn rüde vertreiben, aber er lässt sich nicht einschüchtern von ihrer ungestümen Art. Nach und nach entspannt sich deren Verhältnis und sie erfährt den Namen des jungen Fy: Eamon.

Nach dieser wunderbaren Einleitung werden wir direkt in die politische Krisensituation geworfen. Der Herrscher von Tul Dalla, der Jeal-Riad, muss sterben, damit ein Kriegsfürst, ein Fy-Riad, an die Macht kommt. Und so beginnt das ganze Misere um die Beziehung von Eamon und Inea.

Mit Spannung verfolgte ich die Entwicklung der Beziehung, die Höhen und Tiefen durch den Krieg vor der Haustüre des Schlosses. Ich begleitete Inea, wenn sie mal wieder ihren eigenen Kopf durchsetzte und sich so das ein oder andere Mal in Gefahr brachte. Ich schlotterte mit ihr in furchterregenden und grausamen Situationen, weinte um gefallene Freunde und Bekannte, um eine verloren geglaubte Liebe und schöpfte Hoffnung, wo es eigentlich keine mehr gab. Dieses Buch ließ mich in ein Wechselbad der Gefühle eintauchen, sodass ich nur allzu oft nach Luft schnappte oder sie anhielt, weil die Spannung und die Wendungen mich fest im Griff hatten.

Die Geschichte wird aus Ineas Sicht erzählt. Wir erleben also all ihre Gefühle und Gedanken hautnah mit. Ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Inea ist eine willensstarke, loyale Person und sie hat neben einer atemberaubenden Zähigkeit und Ausdauer auch einen großen Dickkopf. Typisch Arven eben.

Eamon dagegen ist anfangs spöttisch und neckt Inea sehr viel. Er wirkt gelassener als andere Fy und hat eine sehr offene Weltanschauung, weshalb er später auch für Gleichberechtigung der Völker ist. Allerdings zerfrisst ihn die Magie und lässt seine brutalen und bösen Seiten zutage kommen. Nur Inea kann ihn dann beruhigen und erden. Er kämpft gegen seine Magie, was einen großen Teil des Konflikts in dem Buch ausmacht.

Auch Mina lernen wir näher kennen. Sie ist Ineas beste Freundin und eine so herzliche Person. Obwohl sie als Sidhe eigentlich Regeln und Ehrlichkeit lieben und über alles wertschätzen sollte, was in der Natur ihrer Art liegt, hilft sie Inea trotzdem beim Reinschleichen in verbotene Schlossbereich oder beim Belügen von Ranghöheren. Die Loyalität zu ihrer Freundin ist ihr eben wichtiger als Regeln und Ehrlichkeit. So wuchs mir Mina sehr ans Herz.

Auch Ineas Drachen spielen eine große Rolle. Vor allem Fluh hab ich dabei besonders ins Herz geschlossen. Es kommen immer wieder lustige oder gefühlvolle Szenen mit den Drachen vor, die mich zum Schmunzeln oder gar Weinen gebracht haben. Ich wünschte mir, selbst solche Drachen zu besitzen, so lebendig wurden sie gestaltet.

Natürlich kommen noch mehr Personen vor. Alle wirken auf ihre eigene Art real und glaubhaft und viele sind mir ans Herz gewachsen, während ich andere von der ersten Sekunde gehasst habe. Ein paar konnte ich auch nicht einschätzen und bei einer Hand voll Leuten hat sich meine Meinung mit dem Verlauf der Geschichte geändert – zum positiven wie auch zum negativen.

Die Geschichte ist voller Überraschungen, voller Gefühl und Spannung. Sie hat mich anfangs zwar kurz ratlos stehen lassen mit all diesen Rassen, aber im Laufe der Geschichte wird einem alles erklärt. Selbst die politische Ordnung durchblickt man irgendwann. Dabei spitzen sich sowohl der Krieg als auch Eamons und Ineas Kampf gegen die Funkenmagie dramatisch zu. Das Ende ist dann eine einzige Folterbank, auf der man Seite für Seite verschlingt, mit Tränen in den Augen und schwindender Hoffnung. Ob sie wiederkommt oder ob die Autorin auch das letzte Fünkchen zerstört, verrate ich an dieser Stelle nicht. Jedoch sollte man viele Taschentücher parat haben, denn mich haben die Gefühle direkt im Herzen getroffen und das Tränenmeer nur so fließen lassen.

Fazit:

Es ist eine abwechslungsreiche und dennoch sehr spannende Geschichte in einer Welt, die ich gern häufiger besuchen würde. Mir wuchsen die Charaktere, Rassen und Drachen so sehr ans Herz und diese ganze fantastische Welt ist so gut ausgearbeitet, dass es sich wie Liebeskummer angefühlt hat, sie wieder zu verlassen. Das Buch hat mich von der ersten Seite gepackt und er wieder losgelassen, als das Wörtchen Ende kam. Ich gebe dem Buch damit 10 von 10 Punkten.

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seiten: ca. 420 Seiten als Softcover
  • ISBN: 978-3-95991-084-2
  • Preis: als Softcover 14,90 €

Über die Autorin:

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Quelle: Drachenmond Verlag

Liane Mars ist das Pseudonym einer sauerländischen Leseratte mit dem Hang, selbst in die Tasten zu hauen. Sie ist Jahrgang 1984, wird aber noch immer von Erwachsenen geduzt. Ihre erste Berührung mit einem Verlag hatte sie, als sie zur „Verlagskauffrau“ ausgebildet wurde – sie war allerdings der letzte Jahrgang des Berufszweiges. Jetzt arbeitet sie beim Radio. Weil das geschriebene Wort aber immer noch ihre heimliche Leidenschaft ist, tippt sie Fantasy-Romane in ihren urzeitlichen Laptop. Derzeit lebt sie zusammen mit ihrem Mann und zwei Wellensittichen in Schwerte.

Quelle: Drachenmond Verlag

Weitere Rezensionen von Funkenmagie:

 Folgt.

Genug trinken – 5 Tipps für Wenig-Trinker

Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sollte ein erwachsener Mensch trinken – heißt es. Ich bin jedoch so eine Kandidatin, die es schafft, selbst schon mit einem halben Liter am Tag durch den Tag zu kommen, ohne Durst zu verspüren. Nebenwirkungen treffen mich trotzdem: trockene Haut, Müdigkeit, Erschöpfung, schlechte Verdauung,… so viel hängt damit zusammen. Seit ich mich entschieden habe, abzunehmen und mit der Thematik auseinander setze, wurde mir auch bewusst, wie wichtig regelmäßiges und ausreichendes Trinken wirklich ist. Und um das zu erreichen und anderen Wenigtrinkern eventuell helfen zu können, habe ich mir fünf Tipps überlegt, die ich euch nun hier vorstellen werde.

1) Stell das Trinken in Sichtweite!

Ihr kennt das bestimmt, oder? Aus den Augen, aus dem Sinn. So ist das bei mir auch mit dem regelmäßigen Trinken. Wenn ich die Wasserflasche oder die Teekanne nicht sehe, denke ich gar nicht dran, dass ich etwas trinken muss. Und Durst bekomme ich meist auch nicht.

Also stellt euch euer Getränk neben den Bildschirm oder an einen Ort, an dem ihr oft vorbeimüsst und hinschaut – und trinkt jedes Mal einen Schluck, wenn euer Blick drauf fällt.

2) Trinke aus einem Glas/einer Tasse/kleinen Flasche

Eine 1,5-Liter-Flasche demotiviert mich meistens. Ich trinke mehr, wenn die Flaschen klein sind oder ich aus Gläsern und Tassen trinke. Klar, man muss sich jedes Mal nachschenken, aber immerhin funktioniert es dann.

Ich weiß, wenn man viel unterwegs ist, ist es nicht einfach, nur aus kleinen Flaschen zu trinken, aber wenn man zuhause ist oder am Bildschirm arbeitet, sollte das eigentlich mit den kleineren Trinkgefäßen funktionieren.

3) Klebe Post-Its an häufig von dir besuchte Orte

Sei es am Kühlschrank, am Bildschirm, an einem Spiegel oder einer Zimmertür – Sorge dafür, dass du die Post-Its dort verteilst, wo du dich häufig herumtreibst und so immer wieder daran erinnerst, dass du etwas trinken musst. Wenn es dann noch mit Tipp 1) verbunden wird, kann es ja nur klappen!

4) Stell dir eine Trinkerinnerungs-App ein

Du schaust oft auf dein Smartphone und benutzt es auch oft. Dann nutze es doch auch dafür, dich ans Trinken zu erinnern. Ich hab sogar gleich zwei Apps, die mich unterschiedlich oft erinnern.

Die erste App heißt Waterdrink-Reminder. Sie erinnert mich stündlich daran, dass ich noch nichts getrunken habe und das tun sollte. Man kann dann eingeben, wie viel man getrunken hat und wie viel noch fehlen. Einziger Nachteil ist, dass die App bei mir aufgrund meines hohen Gewichts mehr Wasser berechnet, als ich überhaupt schaffe: vier Liter sind bei normalen Wetter und normaler körperlicher Betätigung utopisch. Aber das ist nicht schlimm. Ich bin auch schon stolz auf mich, wenn ich die zwei Liter täglich schaffe!

Die zweite App ist Lifesum. Eigentlich nutze ich sie zum Kalorien tracken, aber man kann auch dort eingeben, wie viel man schon getrunken hat. Und zusätzlich berechnet es, wie viel mehr du trinken musst, wenn du dich sportlich betätigt hast. Das Tolle ist auch, dass du dein Ziel für dich anpassen kannst. Sie erinnert mich meist zu Mahlzeiten an das Trinken.

5) Mach es zur Gewohnheit

Ich hab das erst letztens ausgetestet. Ich musste Menüstrukturen übersetzen. Jedes Mal, wenn ich eine Spalte fertig habe, habe ich einen Schluck Wasser getrunken. Wenn ich dann mit dem ganzen Menü fertig war, kam der Tee dran. Jedes Mal, wenn ich auf Toilette musste (was anfangs sehr häufig sein wird), habe ich mir eine neue Tasse Tee gemacht und das Glas Wasser sofort nachgefüllt. Ich bin dann zwar einige Minuten mehr nicht mehr am Platz, aber so hab ich keine Ausrede, wenn ich sowieso an unserer Küche vorbeikomme. Und das Trinken mit der Arbeit zu verbinden hat mir sehr geholfen. So wird der Griff zum Glas Wasser gleich zur Gewohnheit.

Oh und vielleicht hilft es dir was, morgens gleich nach dem Aufstehen ein Glas Wasser zu trinken. Ich spüre dann jedes Mal, wie mein über Nacht ausgetrockneter Körper sofort alles aufsaugt und das Wasser wirklich braucht. Und so hab ich schon einen guten Start in den Tag.

Ich hoffe, die Tipps helfen euch weiter! Mir hilft das auf jeden Fall, dennoch ist es meist noch eine Herausforderung, zwei Liter zu schaffen. Aber ich nutze das alles und merke, wie es mir was bringt. Und ich spüre auch, wie gut es schon tut.

Abschließend noch…

Wer übrigens mit stillem Wasser oder Mineralwasser noch nicht klar kommt, sollte sich eher herantasten. Beim Tee habe ich z.B. Stück für Stück den beigegebenen Zucker reduziert, bis ich damit klar kam, dass gar kein Zucker mehr drin ist. Von Softdrinks zu Mineralwasser umsteigen war für mich da deutlich schwieriger. Ich hab es mit Früchten im Wasser probiert, was aber irgendwie nur im Sommer klappt, und mit Fruchtschorlen und Sirupe. Dabei habe ich das Mischverhältnis immer weiter reduziert, sodass immer mehr Wasser drin war. Bis ich es ganz ohne Saft oder Sirup geschafft hab. Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Umstellung!

Schreibt mir doch in den Kommentaren, ob euch diese Tipps geholfen haben! Oder habt ihr noch tolle Tipps und Taktiken, um genug zu trinken? Teilt sie mir gerne mit!

Avas Freitagsgedanken: Mein Herz tanzt!

Hallo ihr Lieben!

Ava Reed hat auf ihrem Blog Avas Bookwonderland eine Aktion gestartet: Avas Freitagsgedanken! Ich hab mich  dazu entschlossen, erneut daran teilzunehmen. Dann wollen wir mal!

Mein Herz tanzt! Worte, die mich tief in mir drin berühren!

Heute geht es also um tiefgehende Textstellen, Zitate oder sonstiges. Da habe ich mir gleich mal drei schöne Sprüche bzw. Zitate rausgesucht, die mir vor allem in schweren Zeiten Mut machen und mich jedes Mal aufs Neue berühren.

1) Mondprinzessin von Ava Reed, Kapitel 2:

Wenn wir nicht an uns selbst glauben, wer soll es dann tun? Mut im Herzen, Liebe in der Seele – wir müssen sie uns bewahren und uns stets daran erinnern, dass es egal ist, ob wir scheitern. Es kommt darauf an, ob wir es überhaupt versuchen.

Weise Worte, liebe Ava! Und sie machen mir jedes Mal Mut, wenn etwas Großes ansteht oder ich Angst habe. Jedes Mal denke ich an dieses Zitat und plötzlich ist die Angst zu versagen weg. Denn es ist nicht schlimm, etwas nicht zu schaffen oder nicht erfolgreich zu sein. Wichtig ist, dass wir die Chance erkannt und nach ihr gegriffen haben!

2) 366 Tage Flow:

Liebe ist ein Tanz. Das eine Mal erleben wir einen Flow, das andere Mal treten wir uns gegenseitig auf die Füße. Manchmal scheint der eine Partner eine ganz andere Musik zu hören als der andere.

Eine Beziehung ist nicht immer rosig. Es gibt Tage, da lachen wir sehr viel und es gibt Tage, da nervt es einen schon allein, wenn der andere atmet. Dieser Spruch hier beschreibt es sehr gut. Und er macht mir Mut, dass es in einem gewissen Rahmen normal ist. Solange die schönen, glücklichen Momente überwiegen, bin ich auch einfach mehr als zufrieden und froh, meinen Freund an meiner Seite zu haben.

3) 366 Tage Flow, 13. September:

Was auch immer ich heute tue oder lasse – ich bin gut genug.

Dieser Spruch hilft mir ganz oft im Alltag. Denn allzu oft denke ich, ich sei nicht gut genug. Nicht gut genug für meine Beziehung, nicht gut genug für meine Familie, nicht gut genug meine Arbeit oder für meine Freunde. Es macht mich fast wahnsinnig. Diese kleine Weisheit hilft mir, mich zu erden und meinem inneren Selbstkritiker zu widersprechen. Denn ich bin gut genug! Diese Worte berühren mich immer besonders tief.

Welche Worte berühren euch denn? Und was sagt ihr zu meinen Zitaten?

Rezept: Putensteaks mit Zwiebelgemüse und Ofenkartoffeln

Hallo ihr Lieben!

Ich hab endlich mal wieder ein tolles Rezept für euch! Am Wochenende hab ich das für meinen Freund und mich gekocht. Er fand es ganz gut, aber ich war richtig begeistert. Und es hat nicht viele Kalorien, eignet sich also wunderbar zum Abnehmen!

Zutaten für 4 Portionen:

  • 4 Putensteaks
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer (es geht auch rosenscharfes Paprikapulver) und Curry
  • 4 EL Olivenöl
  • 400 g Gemüsezwiebeln
  • 2 EL Tomatenmark
  • 8 EL Weißwein
  • 1 TL getrockneter Oregano
  • 2 Tomaten
  • 750 g neue Kartoffeln
  • Kräuter der Provence

Zubereitung:

  1. Den Backofen auf 200° C vorheizen. Die Kartoffeln gut bürsten und in Spalten schneiden. In eine Auflaufform oder auf ein gut gefettetes Backblech geben. Mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Kräuter der Provence und 2 EL Olivenöl durchmischen. Im Ofen aufbacken, bis sie innen weich und außen knusprig sind.
  2.  Die Putensteaks waschen, trocken tupfen und mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver/Cayennepfeffer und Curry würzen. 2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und die Steaks von beiden Seiten braten, bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.
  3. Die Gemüsezwiebeln schälen und in dünne Scheiben schneiden. In der Pfanne im verbliebenen Bratfett schmoren, Weißwein und Tomatenmark zugeben und alles 4 Minuten köcheln lassen. Wenn es zu wenig Flüssigkeit ist, fügt nochmal etwas Wasser hinzu. Mit Oregano, Salz, Pfeffer und Curry abschmecken.
  4. Die Tomaten waschen, trocknen, putzen und klein schneiden. Zum Zwiebelgemüse dazugeben, kurz erwärmen und dann zusammen mit Putensteaks und Ofenkartoffeln servieren. Guten Appetit!

Ich fand es wirklich sehr lecker. Ich würde mich freuen, wenn ihr es nachkocht und euer Feedback dazu mitteilt. Ich wünsche euch viel Freude beim Kochen und einen guten Appetit!

Einen schönen Donnerstagabend!

Rezension: Ewig und ein Sommer von Kerstin Arbogast

Heute rezensiere ich das Buch Ewig und ein Sommer von Kerstin Arbogast, die mir freundlicherweise ein E-Book als Rezensionsexemplar zukommen ließ. Vielen Dank nochmal! Ich hatte großen Spaß beim Lesen!

Klappentext:

Sophie glaubt an einen Fluch, der ihr die erste Liebe verwehrt.
Obwohl sie kein Wort versteht, sieht sie sich mit ihrer Oma ständig brasilianische Telenovelas im Fernsehen an.
Ihren Rauhaardackel Whiskey liebt sie über alles, hasst aber Katzen und Ponys, dennoch würde sie am liebsten mit dem Zirkus durchbrennen.
Weihnachten feiert Sophie im Hochsommer, und auch noch mit achtzehn klettert sie auf Spieltürme hinauf.
Sie bringt die Menschen um sich herum am liebsten auf die Palme, aber am besten: zum Lachen und aus sich heraus.
Genauso wie Konrad, der sich von ihrer Verrücktheit und ihrem Nichtangepasstsein beeindrucken und anstecken lässt.
Weil sie ihn aus seinem Schneckenhaus herauslockt.
Weil sie ihn in ihre eigene Welt zieht.
Weil er dann seine verkorkste Familie vergessen kann.
Weil er sich neben Sophie so schrecklich normal fühlen kann – und gleichzeitig so herrlich verrückt.
Oder ist es ihm letztendlich doch wichtiger, was die anderen von ihm denken?

Design:

Das Cover ist sehr gelungen. Die Kreisformen bringen eine gewisse Spannung rein und die warmen Farben auf dem weißen Hintergrund wirken einfach schön sommerlich. Die Bilder der Verliebten passen ganz gut zur Geschichte. Ein gelungenes Cover!

Meine Meinung:

Die Geschichte beginnt in der Schule von Sophie und Konrad. Zuerst lernen wir die verrückte und lustige Sophie kennen, die mit Konrad eingeteilt wurde, den Waffelstand auf dem Schulfest zu schmeißen. Sie ist nicht unbedingt die Hilfsbereiteste, nimmt sich der Aufgabe aber trotzdem an. Da Konrad oft krank ist, muss Sophie ihn ein wenig aus seinem Schneckenhaus locken und klingelt daher sogar bei ihm zuhause. Er verheimlicht etwas, das ist Sophie gleich klar. Und da sich die beiden immer mehr verstehen, möchte sie natürlich herausfinden, warum er dauernd krank ist und was er sonst noch so verheimlicht.

Immer wieder stoßen die beiden aufeinander und unternehmen im Sommer dann sogar sehr viel. Beiden gefällt es. Doch irgendwann kommen Konrads alte Freunde und die mögen Sophie gar nicht… Dabei gibt es mehrere Konflikte, die wirklich toll ausgearbeitet, realistisch und mitreißend sind.

Vieles, was sowohl Konrad als auch Sophie durchmachen müssen, habe ich selbst am eigenen Leib erfahren und konnte daher bei sehr vielen Dingen richtig mitfühlen. Ich hab mich in Beiden wiedererkannt.

Konrad war mir dabei schneller sympathisch als Sophie. Er hat sich immer schnell mitreißen lassen und man hat gemerkt, wie sehr ihn ihre Welt fasziniert und er die gemeinsame Zeit letztendlich genießt. Auch bei Sophie merkte man, dass der Kontakt gut tat, allerdings ist sie wesentlich selbstständiger als Konrad. Er knickt immer wieder ein, verfällt in alte Muster oder kümmert sich um das Gerede der anderen. Sophie blamiert sich sogar absichtlich, weil sie zeigen möchte, dass sie im Grunde niemanden braucht.

Mir hat es sehr gefallen, wie Sophie Konrad immer mehr ins Leben zurückgeführt hat. Ich fand ihn allerdings manchmal echt undankbar. Dennoch war er auch in schweren Zeiten für sie da.

Das Ende hat mich hierbei besonders berührt. Durch die Stilbrüche in der Erzählung, die sonst abwechselnd aus der Sicht von Sophie und Konrad erzählt wird, hat die Geschichte nochmals an Gefühl und Dramatik zugenommen. Und auf der letzten Seite kamen dann auch die Tränen, denn dort fand erneut ein richtig großer Stilbruch statt. Durch diese Erzählung traf mich das Ende einfach mitten ins Herz.

Die Geschichte hat mich also wirklich berührt. Allerdings habe ich ja bereits ein paar Kritikpunkte angedeutet. So waren mir zum Beispiel zu viel Geschwafel und Beschreibungen vor Szenen, in denen die beiden sich endlich näher kamen. Das hat sich für mich dann sehr langgezogen angefühlt und die Stimmung ein klein wenig kaputt gemacht. Ein wenig kürzere Textstellen hätten mir da schon sehr gefallen. Klar, manchmal waren beide nervös. Aber ich saß manchmal schon dran und bin durch die ganzen Gespräche und Beschreibungen ein wenig verloren gegangen. Manchmal las ich es und wusste nicht mehr, um was es nun geht. Sehr schade.

Fazit:

Abschließend kann ich dennoch sagen, dass es eine schön sommerlich leichte Lektüre ist. Ich hatte dabei richtige Sommergefühle und hab viel mit Konrad und Sophie gelacht. Sie sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich bedanke mich also bei Kerstin Arbogast für dieses tolle Rezensionsexemplar und freue mich schon drauf, ihr anderes Buch auch bald zu lesen und zu rezensieren!
Ich gebe dem Buch Ewig und ein Sommer 8 von 10 Punkten.

Weitere Infos:

  • Verlag: Drachenmond Verlag
  • Seiten: ca. 430 Seiten als Softcover
  • ISBN: 978-3-95991-117-7
  • Preis: Softcover: 14,90€; E-Book: 4,99€

Über die Autorin:

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Quelle: Drachenmond Verlag

Kerstin Arbogasts Liebe zu Jugend- und Fantasyliteratur entstand, zugegebenermaßen, mit einem Jungen, der im Sonnenlicht funkelt. Der Traum, eine eigene Geschichte auf Papier zu bannen, erwachte jedoch erst Jahre später.
Sie liebt Bücher mehr als Ebooks, Bücherregale mehr als Schuhregale, Fernsehserien mehr als Kinofilme, Schokoeis mehr als Brokkoli, Sonntage mehr als Montage, Land mehr als Stadt, Hunde mehr als Pferde – aber auch nur, weil ihre beiden Hütehunde bei dieser Entscheidung ein Wörtchen mitzureden hatten.

Quelle: Drachenmond Verlag

Waiting on Wednesday: Ewigkeitsgefüge von Laura Labas

Es ist wieder Zeit für Waiting on Wednesday! Die Aktion Waiting on Wednesday habe ich bei Barbara’s Paradies zuerst gesehen. Jede Woche stellt man ein Buch vor, auf das man sich sehr freut und das erst noch erscheint.

Heute: Ewigkeitsgefüge von Laura Labas

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Ewigkeitsgefüge von Laura Labas

Klappentext:

»Er war ein Gott, der keiner sein wollte.«
In Arden Creek ist nichts so, wie es scheint. Wer des Nachts durch die Straßen wandert, findet sich schon bald in der tödlichen Umarmung eines Mordenox´ wieder. Eine Kreatur, die mit ledrigen schwarzen Flügeln vom Himmel hinabstürzt und ihre Zähne in das zarte Fleisch ihrer Opfer senkt.
Lydia Prescott gehört zu einem Clan, der um diese Gefahr weiß. Als Somna ist sie dazu in der Lage, die Wandlung von Menschen zu Mordenox zu verhindern. Obwohl ihre Gabe so wichtig ist, ist sie noch nicht bereit, sie einzusetzen.
Dann aber wird ihr Clan beinahe vollständig ausgelöscht und sie muss lernen, sich selbst zu vertrauen. Gejagt von ihrem Feind und hin- und hergerissen zwischen den verschiedenen Mächten in der Stadt, kämpft sie darum, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen und ihre Bestimmung zu erfüllen.

Erscheinungstermin: April 2017

Ich freue mich einfach schon sehr auf dieses Buch. Ich habe es als „Ersatz“ bestellt, da Schöpfer der Wolken von Marie Graßhoff sich leider etwas verschiebt und ich trotzdem gern zwei Neuerscheinungen im April hätte. Ich bin sehr gespannt, denn sowohl Klappentext als auch Cover haben mich absolut verzaubert!

Auf welches Buch wartet ihr denn sehnsüchtig?